Abschieds- und Geburtstagsfeier

Die Eishockey-Saison 2018/ 2019 ist zu Ende und auch wenn diese Spielzeit der Löwen mit dem Abstieg aus der Oberliga in die Bayernliga alles andere als erfolgreich war, so gibt es am Samstag doch noch ein echtes Highlight. Der EHC feiert „50 Jahre Eishockey” in der Industriestadt und verabschiedet im Rahmen eines überragenden Legendenspiels seinen Kapitän Daniel Hämmerle, der nach knapp 500 Spielen im Seniorenbereich die Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängen und sich nun wichtigeren Dingen widmen wird.

Mit einem weinenden aber auch mit einem lachenden Auge, blickt „Hämmer“ auf seine Laufbahn im Eishockey zurück. In der Saison 2003/ 2004 gab er sein Debüt im Senioren-Bereich des EHC Waldkraiburg, mit Ausnahme der Spielzeiten 2007/ 2008 und 2012/ 2013 ging er nur mit dem Löwen auf der Brust aufs Eis. Vor Beginn der Verzahnungsrunde hatte die Nummer 28 des EHC 470 Spiele für den EHC absolviert, dabei hat er 177 Treffer erzielt und weitere 277 Tor vorbereitet.

2010 hielt er den Löwen nach dem Abstieg in die Landesliga die Treue, gewann im Folgejahr mit 16 Toren und 55 Vorlagen in 27 Spielen die Meisterschaft der Süd-West-Staffel und den Bayerischen Eishockey-Pokal „Bayernkrug“ und stieg direkt wieder auf. 2016 folgte der Gewinn der bayerischen Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga, ein Jahr später wurde mit dem Erfolg in der BEV-Playoff-Meisterschaft der nächste Titel samt dem Klassenerhalt gefeiert. „In erster Linie bin ich traurig, dass die Zeit zu Ende ist. Aber ich hab das jetzt lange genug gemacht und bis auf ein paar Verletzungen bin ich auch gut durchgekommen, worüber ich auch sehr froh bin“, erklärte Hämmerle.

„Dass ich so gesund aufhören kann und noch alles dran ist- bis auf ein paar Zähne- ist auch wichtig, denn es gibt auch ein Leben danach und das sind hoffentlich noch ein paar Jahre. Dass so eine Saison nicht schön war, ist klar, aber das erleichtert mir das Aufhören. Da habe ich schon viele Nerven liegen gelassen. Natürlich wäre es schöner, aufzuhören mit einer tollen Saison, dann wird’s aber noch schwieriger. So war es vielleicht gar nicht so schlecht“, so der 36-Jährige weiter.

Vor der Saison waren die Erwartungen im Umfeld und auch im Team groß, doch man sei nie richtig in Tritt gekommen und „damit, dass das Ganze so schief läuft, hat keiner gerechnet. Doch aus finanziellen Gründen ist es wahrscheinlich besser, dass der Abstieg besiegelt ist und der EHC einen Neuaufbau vollziehen kann, was ich mir auch sehr wünschen würde“, so Daniel Hämmerle, der durch seinen Vater Franz zum Eishockey kam. „Der hat hier auch schon gespielt hat. In glorreichen Zeiten bis zur zweiten Bundesliga hoch. SO kommt man dann zum Eishockey.“

 

Dass der EHC Waldkraiburg nun seinen 50. Geburtstag feiert und ihn im Rahmen des Legendenspiels auch mit großer Kapelle verabschiedet findet Daniel Hämmerle klasse. „Es gab noch nicht so viele Spieler, für die der Verein sowas organisiert hat und das ehrt mich sehr. Ich hoffe, dass es ein gelungenes Fest und auch für mich ein gebührender Abschluss wird. Nach so einer Saison nochmal ein schönes Eishockeyfest feiern  und ich denke es ist auch interessant, die Spieler von früher zu sehen. Da werden wir Spaß haben!“ Und die 50 Jahre sind gerade im Eishockeysport etwas Besonderes: „Da hat es viele Vereine gegeben, die sind inzwischen wieder von der Bildfläche verschwunden. Ich finde es auch unglaublich wichtig, dass es den Verein gibt, wir haben ein super Stadion, ein eigentlich sehr, sehr gutes Umfeld und ich hoffe, dass es auch noch weitere 50 Jahre Bestand hat. Viele Kinder und Jugendliche können ihren Sport ausüben und auch die Zuschauer kriegen einigermaßen vernünftiges Eishockey zu sehen. Wäre schade, wenn das die nächsten Jahre den Bach runtergeht“, legt sich Hämmerle für den EHC Waldkraiburg fest.

 

Er selbst hat in der Zeit im Herrnbereich in den letzten 16 Jahren so ziemlich alles erlebt, was man mitnehmen kann. Es ist eine große Karriere, die am 16. März offiziell zu Ende geht. „In meiner Laufbahn war wirklich alles dabei und ich muss sagen, für mich war der Verein immer sehr wichtig. Schon im Kindesalter. Jeder der Mannschaftssport macht, weiß, dass man da viel fürs Leben lernt. Du lernst teamfähig zu sein und das ist extrem wichtig und prägt dich auch fürs Leben in meinen Augen. Der Verein hat mir viel gegeben über die Jahre und ich habe ein bisschen was zurückgegeben (lacht). Für mich gab es viele schöne Momente, aber auch bittere Momente: Der Abstieg in die Landesliga, der Wiederaufstieg in die Bayernliga, dann da ein paar härtere Jahre bis Rainer Zerwesz als Trainer in den Vordergrund gerückt ist. Er hat das Ganze auch in Sachen Training in professionelle Bahnen gelenkt. Er hatte großen Anteil am Aufschwung beim EHC, gekrönt mit Bayerischer Meisterschaft 2016 und dem Aufstieg in die Oberliga.“ Dies sei laut Hämmerle das Highlight seiner Laufbahn gewesen, gerade weil der Titel auf so herausragende Weise zustande kam und es auch neben dem Eis stimmte. „Das Meisterjahr kann man nicht toppen. Ich hab noch nie in einer so coolen Mannschaft wie damals gespielt, denn da war auch nicht alles rosig und wir hatten viele Verletzte- kurzzeitig waren wir sogar 12. Aber am Ende waren wir auf Platz 2 und die Dinge haben ihren Lauf genommen mit dem Pokal am Ende.“

 

Den Pokal hatte er eigentlich schon eher ins Visier genommen und erzählt eine kleine Anekdote von vor knapp 12 Jahren. „2007 bin ich nach Schweinfurt gewechselt und ich dachte, ich mache das, um die Meisterschaft zu holen“ erinnert er sich heute mit einem Grinsen zurück. „Es war dann natürlich ganz bitter ausgerechnet gegen Waldkraiburg in den Playoffs im Halbfinale auszuscheiden im Halbfinale und dann wurden die Löwen auch noch Meister.“ Nach dieser Saison war das Schweinfurt-Kapitel wieder beendet und er kehrte zu den Löwen zurück. „Wir hatten auf dem Papier wirklich eine sehr, sehr gute Mannschaft. Schlussendlich wurde dann Schweinfurt Meister in dem Jahr und ich musste mir natürlich einiges anhören. Von Schweinfurter und von Waldkraiburger Seite- sobald ich weg war, war der Erfolg da (lacht). Für mich war es bitter,  aber im Nachhinein schmunzle ich drüber, denn irgendwann hab ich ja doch noch den Titel geholt“ erinnert er sich heute zurück.

 

Über all die Jahre war Daniel Hämmerle ein herausragender Spieler für den EHC Waldkraiburg und einer, der eine Ära bei den Löwen mit geprägt hat. Mit Übersicht, viel Gefühl und großartiger Technik wurde er über die Jahre immer besser, könnte jetzt auch mit 36 sicher noch ein paar Jahre spielen. Nach dem Abstieg hielt er den Industriestädtern die Treue, führte das Team direkt zurück in die Bayernliga. Im Sommertraining immer einer der Fleißigsten, in der Saison auf wie neben dem Eis vorbildlich und auch von den Gegner geschätzt und respektiert. „Hämmerle, du bist ein guter Spieler. Ich will Dich haben“ entgegnete ihm 2012 der damalige Dorfen-Trainer John Samanski in den Katakomben des Erdinger Stadions, in das der EHC wegen der Eisstock-WM ausweichen musste. Er bekam ihn in der Folgesaison tatsächlich, doch diesen Irrweg korrigierte Hämmerle schnell wieder, im Herzen war und bleibt er immer ein Löwe.

 

Nun freut er sich aber auf die Zeit nach dem Eishockey und das Leben neben dem Eis: „Ich werde im Laufe des Jahres zu meiner Verlobten nach Amsterdam gehen um dann ein gemeinsames Leben zu führen“, verrät Hämmerle. „Durch das Eishockey hat das in den letzten Jahren schon gelitten und ich bin ihr sehr dankbar, dass sie das mitgemacht hat. Aber jetzt ist es auch gut. Ich werde mir dort einen Job suchen und wo es uns dann hin verschlägt, wird man sehen. Aber ich freue mich auf die viele Freizeit. Zeit zum Reisen und für Dinge haben, für die man als Eishockeyspieler sonst acht Monate im Jahr keine Zeit hat. Reisen, viel angeln und Familienplanung steht dann auch im Vordergrund“ so Hämmerle mit einem Lachen. Der EHC Waldkraiburg freut sich auf eine tolle Geburtstagsfeier am 16. März ab 16:00 Uhr in der Raiffeisen Arena. Mit buntem Rahmenprogramm und einem Legendenspiel mit vielen tollen ehemaligen Akteuren des EHC. Im Mittelpunkt stehen soll und wird aber die Nummer 28 der Löwen, Daniel Hämmerle stehen- auch mit seinen 171 Zentimetern definitiv einer der Größten des Waldkraiburger Eishockeys. GM

Fotos: Paolo Del Grosso




EHC: Niederlage zum Saisonende

Mit einer 3:8-Niederlage beim SC Riessersee hat sich der EHC Waldkraiburg am Sonntag in die Sommerpause verabschiedet. Michael Rimbeck, Daniel Hämmerle und Leon Decker waren dabei die Torschützen für die Löwen, die sich nun neu aufstellen und im kommenden Winter in der Bayernliga wieder angreifen werden.

Am kommenden Samstag wird Daniel Hämmerle ab 16 Uhr im Rahmen der 50-Jahr-Feier des Waldkraiburger Eishockeys und mit einem Legendenspiel verabschiedet- hierbei will man mach einem Jahr zum Vergessen bereits auf die kommende Saison einschwören.

Es war das letzte Spiel der Saison, noch dazu gegen einen starken Gegner. Die Löwen, die mit insgesamt elf Spielern nach Garmisch gereist waren, verkauften sich aber den Umständen entsprechend gut. Knapp sieben Minuten brauchte Riessersee, um mit Daniel Reichert in Führung zu gehen (06:51), Aziz Ehliz besorgte dann das 2:0 (16:07). Für die Löwen traf dann noch vor der ersten Pause der langjährige Riesserseeer Michal Rimbeck zum 1:2 aus Sicht des EHC (19:46), doch im zweiten Abschnitt zog Garmisch davon.

Florian Vollmer (23:55), Moritz Miguez (26:06), Leon Müller im Powerplay (38:58) und  erneut Miguez (39:33) trieben dem Spielstand in die Höhe und so gingen die Gastgeber mit einer beruhigenden 6:1-Führung in die zweite Pause.

Daniel Reichert erhöhte nach knapp zehn Minuten im letzten Drittel dann sogar auf 7:1 (49:38), die Löwen zeigten jedoch abermals Charakter und wenn es auch sonst nicht viel zu Feiern gab im letzten Winter, kann man darauf stolz sein. Kapitän Daniel Hämmerle, der am kommenden Samstag ab 16:00 Uhr mit einer großen Sause verabschiedet wird, verkürzte erst auf 2:7 (51:33), Youngster Leon Decker setzte als positive Saisonüberraschung der Löwen den Schlusspunkt für den EHC zum 3:7 (54:18). Den letzten Treffer der Saison erzielte aber Garmisch mit dem 8:3 von Tobias Eder (56:47), gut drei Minuten vor dem Ende. GM

Eishockey Oberliga Verzahnungsrunde 2018/ 2019, 18. Spieltag. SC Riessersee – EHC Waldkraiburg 8:3 (2:1/ 4:0/ 2:2). Tore: 1:0 06:51 Reichert D. (Radu A., Glemser M.), 2:0 16:07 Ehliz A. (Miguez M., Müller L.), 2:1 19:46 Rimbeck M. (Hämmerle D., Rott T.), 3:1 23:55 Vollmer F. (Eder T.), 4:1 26:06 Miguez M. (Mittermaier L., Wachter P.), 5:1 38:58 Müller L. (Reichert D., Glemser M. PP1), 6:1 39:33 Miguez M. (Ehliz A., Imminger F.), 7:1 49:38 Reichert D. (Federolf G.), 7:2 51:33 Hämmerle D. (Rott T., Lode F.), 7:3 54:18 Decker L. (Rimbeck M., Rott T.), 8:3 56:47 Eder T. (Vollmer F., Maurer U.). Strafen SC Riessersee 4 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 4 Strafminuten. Zuschauer: 2548




Die Luft ist raus beim EHC Waldkraiburg

Eine heftige Klatsche musste der EHC Waldkraiburg am Freitag im letzten Heimspiel der Saison in der Raiffeisen-Arena gegen Landsberg hinnehmen. Die Löwen unterlagen den Riverkings vom Lech sage und schreibe mit 3:11, zeigten in den Schlussminuten wahre Auflösungserscheinungen, waren aber auch mit gerade einmal zwölf Feldspielern angetreten.

Zahlreiche Erkrankungen – Tobias Thalhammer, Nico Vogl, Michail Sokolov und Kevin Yeingst- sowie die Nicht-Verfügbarkeit von Lucas Wimmer, Patrick Zimmermann und Tim Ludwig mussten die EHC-Trainer Alex und Sergej Piskunov hinnehmen, entsprechend schnell war klar, das es gegen die Riverkings aus Landsberg richtig schwer werden würde. Im ersten Drittel aber sah es noch nicht nach der heftigen Klatsche aus, die es später werden würde, denn Bobby Chaumont brachte die Löwen kurz vor der ersten Drittelpause in Überzahl mit 1:0 in Führung (18:26).

Ab dem zweiten Abschnitt aber war es um den EHC geschehen und die Riverkings jagten die Löwen am Nasenring durch die Manege. Dejan Vogl erzielte früh den Ausgleich zum 1:1 (21:31), wenig später sorgte Michael Fischer in Unterzahl für die Landsberger Führung (25:27). Daniel Menge im Powerplay (29:41) und Dennis Sturm (30:17) trieben den Spielstand dann weiter in die Höhe und nachdem Bobby Chaumont mit dem zweiten Waldkraiburger Tor nochmals Hoffnung aufkeimen ließ (33:18), ließ sich Landsberg nicht lange bitten: Fischer stellte mit seinem zweiten Tor des Spiels erst auf 5:2 (35:36), Markus Kerber traf zum 6:2 (39:50) kurz vor dem zweiten Pausentee, der den Löwen sicher nicht geschmeckt haben dürfte.

Im letzten Drittel hatten die Gäste aber noch immer nicht genug, blieben gnadenlos und trafen weiter gegen Waldkraiburger, die sich nun zunehmend auflösten in Sachen Defensivarbeit. Menge traf früh bereits in Überzahl zum 7:2 (40:23), Mika Reuter keine drei Minuten später zum 8:2 (42:59). Tyler Wiseman, der zuletzt maximal Bekannte auf dem Eis getroffen hatte, durfte für die Playoffs dann auch Selbstvertrauen tanken und erzielte  das 9:2 (43:55) und das 11:2 (55:10), dazwischen hatte es Florian Reicheneder für den HCL zweistellig gemacht (46:48). Den Schlusspunkt setzte aber wenigstens ein Waldkraiburger, nämlich Christof Hradek 260 Sekunden vor dem Ende (55:40), aufgelegt vom an diesem Abend extrem alleingelassenen Löwen-Keeper Korbinian Sertl. GM

Eishockey Oberliga Verzahnungsrunde 2018/ 2019, 17. Spieltag. EHC Waldkraiburg – HC Landsberg 3:11 (1:0/ 1:6/ 1:5). Tore: 1:0 18:26 Chaumont R. (Rimbeck M. Seifert P. PP1), 1:1 21:31 Vogl D. (Wedl T.), 1:2 25:27 Fischer M. (Vogl D. SH1), 1:3 29:41 Menge D. (Vogl D., Carciola F. PP1), 1:4 30:17 Sturm D. (Reicheneder F.), 2:4 33:18 Chaumont R. (Verenis P.), 2:5 35:36 Fischer M. (Wedl T., Schedlbauer C.), 2:6 39:50 Kerber M. (Neal D., Gäbelein S. PP1), 2:7 40:23 Menge D. (Carciola F., Geisberger A. PP1), 2:8 42:59 Reuter M. (Reicheneder F., Sturm D.), 2:9 43:55 Wiseman T. (Curmann S.), 2:10 46:48 Reicheneder F. (Fischer T.), 2:11 55:10 Wiseman T. (Menge D.), 3:11 55:40 Hradek C. (Sertl K.). Strafen: EHC Waldkraiburg 11 Strafminuten + 20 Minuten (Huber J., unkorr. Körperangriff), HC Landsberg 8 Strafminuten. Zuschauer: 523




B12 gestern komplett gesperrt

Am gestrigen Mittwoch  kam es gegen 15.20 Uhr auf der B12 bei Hohenlinden zu einem Verkehrsunfall mit erheblichen Folgen für den Verkehrsfluss. Ein Österreicher war mit seinem VW in Richtung München unterwegs und kam kurz nach der Abzweigung nach Steinhöring nach links ab. Dabei schrammte die Front seines Fahrzeugs an einem entgegenkommenden Sattelzug entlang und riss unter anderem den Tank der Zugmaschine auf.

Es entflossen mehrere hundert Liter Kraftstoff aus, die größtenteils durch die Feuerwehr aufgefangen und gebunden werden konnten.

Eine Teilmenge floss jedoch in das Erdreich, weshalb die zuständigen Behörden verständigt wurden.

Der Österreicher wurde mittelschwer verletzt und kam in ein örtliches Krankenhaus.

Aufgrund der etwas komplexen Fahrzeugbergung und Fahrbahnreinigung musste die B12 in beiden Fahrtrichtungen bis gegen 19.15 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Bei der Absicherung der Unfallstelle und Umleitung des Verkehrs leiteten die Feuerwehren Hohenlinden, Ebersberg  und Mittbach wie gewohnt zuverlässige und professionelle Unterstützung. Zusätzlich waren das BRK Ebersberg, die Straßenmeisterei Ebersberg und ein örtlicher Abschleppdienst im Einsatz




EHC-Eigengewächse treffen fünfmal

inen ungefährdeten 6:2-Sieg feierte der EHC Waldkraiburg am Freitag im Heimspiel in der Raiffeisen-Arena gegen den EHC Königsbrunn. Im Duell der Rumpfkader behielten die Löwen damit die Oberhand, eine Randnotiz in den aktuell hektischen Waldkraiburger Eishockeyzeiten war die Tatsache, dass fünf der sechs Treffer von Spielern erzielt wurden, die ihre ersten Schritte im Nachwuchs der Industriestädter gemacht hatten: Nico Vogl (Foto) traf dreimal, Christof Hradek zweimal.

Elf Feldspieler hatten die Pinguine aus Königsbrunn dabei, bei den Löwen standen neben den Torhüter 14 Mann auf dem Spielberichtsbogen, darunter die Youngster Felix Lode, Josef Huber und Leon Decker. Die Gäste aus dem Augsburger Süden erwischten eine Auftakt nach Maß ins Spiel, denn Patrick Zimmermann konnte EHC-Schlussmann Kevin Yeingst bereits nach 36 Sekunden überwinden und die Führung für die Pinguine bejubeln (00:36). Die Löwen brauchten etwas, den frühen Gegentreffer zu verdauen, doch in der achten Spielminute war der Bann endlich gebrochen und Christof Hradek traf nach tollem Antritt zum umjubelten Ausgleich (07:45).

 

Im zweiten Spielabschnitt übernahmen die Hausherren immer mehr die Kontrolle in der Partie und bereits nach 96 Sekunden trug sich mit Nico Vogl der nächste Akteur, der in Waldkraiburg im Nachwuchs mit dem Eishockey begonnen hatte, in die Torschützenliste ein. Mit einem echten Kracher von der linken Seite traf der 22-Jährige zur erstmaligen Führung für die Löwen an diesem Abend, die sie dann auch nicht mehr aus der Hand geben sollten (21:36). Keine sieben Minuten später war Jennifer Harß im Tor des EHC Königsbrunn erneut geschlagen, nun war es erneut Hradek, der jubeln durfte, nachdem er den Puck aus dem Slot in die Maschen gejagt hatte (28:00). Damit aber noch nicht genug, denn 41 Sekunden später hatte der EHC Waldkraiburg Powerplay. Obwohl das, was man in den letzten Wochen gezeigt hatte, dann zwar immer wenig mit Power zu tun hatte, lief es nun anders und Bobby Chaumont trug sich auch einmal wieder in die Liste der Torschützen des Spiels ein (30:33). Das achte Tor im 15. Spiel der Verzahnungsrunde für den 34-Jährigen Kanadier.

 

Ein wenig keimte die Hoffnung beim EHC Königsbrunn im letzten Drittel nochmals auf, nachdem Kapitän Marc Streicher früh auf 2:4 aus Sicht der Gäste verkürzen konnte (42:11), doch Nico Vogl hatte noch mächtig Lust aufs Tore schießen und Christof Hradek legte gern auf in Zusammenspiel mit Michail Sokolov. Zunächst das 5:2: Hradek bediente Sokolov, der legte direkt auf Vogl ab und letzterer jagte die Scheibe per Direktabnahme in die Maschen (45:26). Rund fünf Minuten später erarbeitete sich Hradek erneut die Scheibe stark und hatte abermals das Auge für Vogl: 6:2 für die Löwen (50:41) und damit war die Messe komplett gelesen, wenngleich beide Teams auch aufgrund der Personalsituation nicht mehr zulegen konnten.

 

Eishockey Oberliga Verzahnungsrunde 2018/2019 15. Spieltag. EHC Waldkraiburg – EHC Königsbrunn 6:2 /(1:1/ 3:0/ 2:1). Tore: 0:1 00:36 Zimmermann P. (Rinke R., Streicher M.), 1:1 07:45 Hradek C. (Guft-Sokolov M., Vogl N.), 2:1 21:36 Vogl N. (Hradek C., Chaumont R.), 3:1 28:00 Hradek C. (Guft-Sokolov M., Vogl N.), 4:1 30:33 Chaumont R. (Rott T. PP1), 4:2 42:11 Streicher M.(Gottwald L., Rinke R.), 5:2 45:26 Vogl N. (Guft-Sokolov M., Hradek C.), 6:2 50:41 Vogl N. (Hradek C., Schmidt D.). Strafen: EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten, EHC Königsbrunn 16 Strafminuten. Zuschauer: 512.




EHC: Abstieg so gut wie besiegelt

Die Waldkraiburger Löwen müssen sich konkret mit dem Abstieg in die Bayernliga anfreunden. Nach einer krachenden 1:11-Klatsche beim TEV Miesbach am Sonntag ist der Gang in die vierte Liga nach drei Jahren Oberliga so gut wie sicher. Vier Spieltage vor dem Ende der Verzahnungsrunde haben die Industriestädter zwölf Punkte Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Oberliga im kommenden Winter berechtigen würde. 

Eine regelrechte Demütigung, begünstigt mit erneuter Unruhe im Verein zur Unzeit, musste der EHC Waldkraiburg am Sonntag in Miesbach hinnehmen. Der Tabellenzweite vom TEV ließ nichts anbrennen und ging kurz vor dem Ende des ersten Drittels durch einen Doppelschlag von Bohumil Slavicek, das erste Tor fiel dabei im Powerplay, in Führung mit 2:0 (18:26 und 19:07). Im zweiten Drittel sollten die völlig konsternierten Waldkraiburger komplett untergehen und sieben Gegentore kassieren: Kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts legte Thomas Schenkel nach (24:28), erneut Slavicek in Überzahl (26:03) und Michael Grabmaier per Shorthander sorgten für den zwischenzeitigen Spielstand von 0:5 aus Sicht der Löwen (29:10). Damit aber nicht genug, denn Christian Czaika (33:00), Sebastian Deml (34:25), Felix Feuerreiter (35:32) und Athanassios Fissekis (39:19) trieben das Ergebnis weiter in die Höhe. Mit einem Negativrekordverdächtigen 0:9 ging es damit nach 40 Minuten in die zweite Drittelpause.

Mit seinem vierten Tor des Spiels machte Bohumil Slvicek es dann nach gut 50 Minuten zweitstellig für den TEV Miesbach (51:44), Leon Decker gelang wenig später in Überzahl der Ehrentreffer für den EHC Waldkraiburg, worüber sich aber keiner wirklich freuen konnte (54:53). Den Schlusspunkt unter die regelrechte sportliche Hinrichtung in drei Akten setzte dann erneut Sebastian Deml 175 Sekunden vor dem Ende (57:05).

Vier Spieltage sind in der Verzahnungsrunde jetzt noch zu spielen, mit 12 Punkten Rückstand auf Rang zwei ist der Zug Richtung Oberliga 2019/2020 für den EHC Waldkraiburg zwar noch nicht abgefahren- die Löwen stehen aber aktuell ohne Ticket vor verschlossenen Türen, der Schaffner hat die Pfeife bereits bemüht und der Zug setzt sich in Bewegung. Ohne den EHC Waldkraiburg. GM

Eishockey Oberliga Verzahnungsrunde 2018/ 2019, 14.Spieltag. TEV Miesbach – EHC Waldkraiburg  11:1 (2:0/ 7:0/ 2:1). Tore: 1:0 18:26 Slavicek B. (Grabmaier M., Fissekis A. PP1), 2:0 19:07 Slavicek B. (Feuerreiter F., Stiebinger S.), 3:0 24:28 Schenkel T. (Fissekis A., Kokoska F.), 4:0 26:03 Slavicek B. (Kokoska F., Grabmaier M. PP1), 5:0 29:10 Grabmaier M. (Czaika C., Kokoska F. SH1), 6:0 33:00 Czaika C. (Grabmaier M., Fissekis A.), 7:0 34:25 Deml S. (Gaschke F., Meineke M.), 8:0 35:32 Feuerreiter F. (Slavicek B.,  Stiebinger S.), 9:0 39:19 Fissekis A. (Kokoska F., Grabmaier M.), 10:0 51:44 Slavicek B. (Feuerreiter F., Schenkel T.), 10:1 54:53 Decker L. (Seifert P., Schmidt D. PP1), 11:1 57:05 Deml S. (Slavicek B., Amann T.). Strafen: TEV Miesbach 12 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 12 Strafminuten. Zuschauer: 280.




Deutliche Niederlage für EHC Waldkraiburg

Dem EV Füssen gelang am Freitagabend in der Raiffeisen-Arena die glatte Revanche für die 5:7-Niederlage gegen die Löwen im Hinspiel. Der EHC unterlag dem Altmeister verdient mit 2:6. Die Gäste schlugen immer im goldrichtigen Moment zu, gleichzeitig nutzten sie ihre Überzahlgelegenheiten.

Daniel Hämmerle fehlte den Löwen, ebenso wie die beiden Trainer Alex und Sergej Piskunov war der Kapitän krank. Für die Chefs an der Bande übernahm Nachwuchscoach Sergej Hatkevitch, außerdem kehrten Thomas Rott und Josef Huber wieder in den Kader zurück. Im Tor stand Kevin Yeingst, dieser musste sich nach gut zehn Minuten von Marius Klein aber geschlagen geben (10:13). Aus kurzer Distanz schaffte Povilas Verenis dann einige Minuten später den Ausgleich (17:33), allerdings gingen die Gäste aus Füssen unmittelbar drauf wieder in Führung: Marc Besl jagte den Puck eiskalt in den rechten Torwinkel und so ging es mit dem 1:2 aus Sicht des EHC in die erste Pause (17:46).

 

Das zweite Drittel begannen die Löwen dann motiviert, doch nach einer halben Stunde geriet der EHC in doppelte Unterzahl. Während der EHC seit Wochen Probleme im Powerplay hat, gab es Anschauungsunterricht vom 16-maligen Deutschen Meister. Erst schlug Ron Newhook zu und traf zum 3:1 (30:22). Dann reichte dem EVF auch ein Mann mehr, um Kapital draus zu schlagen und Florian Simon erzielte das vorentscheidende 4:1 (31:17). 28 Sekunden später musste Yeingst erneut einen Puck aus dem Netz fischen und Newhook jubelte nach seinem zweiten Tor des Spiels über das 5:1 (31:45). Waldkraiburg nahm seine Auszeit und Sergej Hatkevitch fand offenbar die richtigen Worte, denn in diesem Drittel fielen zunächst mal keine Tore mehr für die Gäste. Allerdings war dies bisher auch Keeper Yeingst zu verdanken, denn wäre er nicht gewesen und Füssen etwas konsequenter in der Chancenverwertung, hätten die Gäste fast zweistellig vorne sein können.

 

Im Schlussdrittel hieß es mal wieder Überzahl für Füssen, doch Verenis und Michail Sokolov schafften den Break. Alles wartete auf den Pass auf Verenis, doch Sokolov behielt die Nerven und den Puck bei sich und schloss eiskalt ab (42:53). Den letzten Treffer des Spiels erzielten aber erneut die Gäste, diesmal war es Samuel Payeur, der einen Abpraller von Yeingst nach einem heftigen Schlagschuss zum 6:2 verwertete (51:45). GM

 

Eishockey Oberliga Verzahnungsrunde 2018/ 2019, 13.Spieltag. EHC Waldkraiburg – EV Füssen 2:6 (1:2/ 0:3/ 1:1). Tore: 0:1 10:13 Klein M. (Böck T., Newhook R.), 1:1 17:33 Verenis P. (Chaumont R., Seifert P.), 1:2 17:46 Besl M. (Simon F., Wood T.), 1:3 30:22Newhook R. (Vaitl M., Velebny L. PP2), 1:4 31:17 Simon F. (Payeur S., Besl M. PP1), 1:5 31:45 Newhook R. (Velebny L., Klein M.), 2:5 42:53 Guft-Sokolov M. (Verenis P., Lode F.SH1), 2:6 51:45 Payeur S. (Besl M., Simon F. PP1). Strafen: EHC Waldkraiburg 22 Strafminuten, EV Füssen 16 Strafminuten. Zuschauer: 487.




Geselliger Abend für guten Zweck

Ein Gstanzlsängertreffen als Benefiz-Veranstaltung für die Rosenheimer „Aktion für das Leben“ findet am Freitag, 15. März, ab 20 Uhr im Trachtenheim von Hittenkirchen statt. Mit dabei sind an diesem geselligen Abend die Hochzeitslader und Gstanzlsänger Hans Schwarzensteiner und Sepp Kupferschmied, die Volksliedergruppen „Albertaicher Dirndl“ aus Obing, „Samberger Zwoagesang“ aus Vilsbiburg und Miche Berneder als Sänger-Solist aus Hittenkirchen sowie die „Soatnknepferl“ aus Mühldorf und die „Hinum-Herum-Musi“ aus dem Chiemgau.

Wirtshauslieder, Gstanzl und gegenseitiges Aussingen wird das Programm des Benefizabends bestimmen. Platzreservierungen gibt es bei Organisator Josef Grünbeck über Spenglerei Kupferschmiede-Grünbeck unter der Telefon-Nummer 0151/56039541, der Eintritt beträgt zwölf Euro.

Freuten sich im Vorjahr gemeinsam über die Benefiz-Veranstaltung für die Rosenheimer „Aktion für das Leben” von links: Zweite Vorsitzende Ulrike Plankl, Organisator Josef Grünbeck und Geschäftsführerin Brigitte Plank. Foto: Hötzelsperger




Am Nachmittag: Schwerer Unfall auf B12

Es ist der Nachmittag der schweren Unfälle: Kurz nach 14 Uhr krachte es auf der Salzburger Autobahn bei Grabenstätt in Fahrtrichtung München. Am Unfall war ersten Erkenntnissen zu Folge ein Falschfahrer beteiligt. Die Autobahn ist in dieser Fahrtrichtung komplett gesperrt. Nachdem dort alle verfügbaren Rettungshubschrauber aus dem südöstlichen Oberbayern hinbeordert worden waren, musste gegen 15 Uhr ein Helikopter aus Niederbayern zu einem schweren Unfall auf der B12 anfliegen. Kurz vor Hohenlinden …

… war ein Werkstattwagen gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer wurde in seinem Pkw eingeklemmt und dabei schwer verletzt.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohenlinden und Mittbach.

Der Polizeibericht folgt.

Die B12 war auch gegen 16.30 Uhr zwischen Haag und Hohenlinden noch komplett gesperrt.

 

Fotos: Georg Barth




Altmeister Füssen zu Gast beim EHC

Am Freitag geht es für den EHC Waldkraiburg ab 20 Uhr in der Raiffeisen-Arena gegen den 16-fachen Deutschen Eishockeymeister EV Füssen. Zwei Tage später reist die Mannschaft um Kapitän Daniel Hämmerle nach Miesbach. Beim aktuellen Zweiten der Verzahnungsrunde beginnt die Begegnung um 18 Uhr.

Vor einem guten Monat feierten die Industriestädter beim Gastspiel in Füssen ihren ersten Sieg der Verzahnungsrunde. Nach herausragender Aufholjagd gewann die Mannschaft von Alex und Sergej Piskunov am Ende mit 7:5. In der Verzahnungsrunde hat sich der Meister der Bayernliga-Vorrunde bisher aber besser verkauft als der EHC. Denn die Mannschaft von Andreas Becherer hat 21 und damit sechs Punkte mehr als die Löwen auf dem Konto, liegt aktuell auf Rang vier mit drei Punkten Rückstand auf den Zweiten Miesbach.

Der SC Riessersee ist mit 33 Punkten aber allen anderen neun Teams enteilt, da ist der Klassenerhalt so ziemlich sicher, wenngleich rechnerisch noch alles drin ist. Am vergangenen Wochenende präsentierte sich der EV Füssen in extremer Torlaune, machte mit einem 8:4-Sieg gegen Landsberg die Niederlage aus dem Hinspiel wett, letzten Sonntag machte man mit sechs Toren im ersten Drittel beim 9:4-Sieg in Erding früh alles klar. Eigengewächs Marc Besl ist aktuell die Tormaschine beim EV Füssen mit elf Treffern und elf Assists in 12 Spielen, liegt auch in der internen Scorerliste vor Altmeister und Routinier Eric Nadeau (20 Scorerpunkte in 12 Spielen, 14 Assists) und dem Kanadier Samuel Payeur (19 Punkte in 12 Spielen, zehn Assists).

 

Am vergangenen Wochenende feierte aber nicht nur der EV Füssen zwei Siege, auch der Waldkraiburger Sonntagsgegner vom TEV Miesbach freute sich über die volle Punktzahl in den beiden Vergleichen mit Erding und Königsbrunn. Die Gladiators wurden mit einer 3:7-Niederlage wieder nach Hause geschickt, bei den Pinguinen gewann die Mannschaft von Simon Steiner mit 4:2.

Bei den Löwen ließen die Miesbacher vor gut einem Monat nichts anbrennen und siegten klar mit 5:0, das Wort Aufstieg ist beim ambitionierten TEV auch nicht mehr verboten, auf Kurs liegen sie aktuell. Und das, nachdem sich die Miesbacher in der Vorsaison in der Oberliga Süd noch extremer als die Löwen in diesem Winter hatten verprügeln lassen und in 32 Spielen nur fünf Punkte geholt hatten. Slavicek Bohumil, der im Sommer aus Landsberg gekommen war, führt die interne Scorerliste an und auch die der gesamten Verzahnungsrunde. In 12 Spielen traf der 27-Jährige Tscheche 12 Mal, 14 weitere Treffer legte er auf. Athanassios Fissekis liegt mit 23 Scorerpunkten (13 Assists) dahinter und auch ligaweit steht der 23-Jährige mit Platz 3 in der Scorerliste gut da.

 

Alles andere als gut stand zuletzt die Verteidigung der Löwen da. Gerade einmal drei nominelle Defensivakteure konnte man vorigen Freitag in Bad Kissingen aufbieten, vier waren es am Sonntag bei der knappen Heimniederlage gegen Klostersee. Die Hoffnung besteht, dass in dieser Woche mit Thomas Rott wieder Verteidiger Nummer 5 zurückkehrt, mehr werden es aber wohl nicht werden. Karten für das Heimspiel am Freitag gegen den EV Füssen gibt es wie immer bis 24 Stunden vor Spielbeginn online unter ehcwaldkraiburg.com, am Donnerstag im Vorverkauf auf der Geschäftsstelle zwischen 18 und 20 Uhr sowie an den Abendkassen am Spieltag, die um 18.30 Uhr öffnen. GM