„Wir setzen auf Transparenz”

Kraftwerke Haag informieren zur „BEV"-Pleite und mahnen zu Vorsicht

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„Beim Vergleich mit den Wettbewerbern insbesondere mit Preisgarantie möchten wir zur Vorsicht mahnen, wie das nachfolgende Beispiel zeigt”, melden die Kraftwerke Haag. Der der Stromdiscounter „BEV” (Bayerische Energieversorgungsgesellschaft) habe kürzlich seinen Kunden per Post eine Strompreiserhöhung um satte 179 Prozent  angekündigt – und das innerhalb der Preisgarantie. Bereits ab dem 1. Februar hätte die „einvernehmliche Preisanpassung“ zu Buche schlagen sollen. „Außer, der Kunde kündige. In diesem Fall verliere der Kunde allerdings den bei Vertragsabschluss vereinbarten Bonus.”

Über diese dreiste Masche des einstigen Verivox- und Check24-Anbieters berichten verschiedene Medien.

Am 30. Januar sei dann aber bekannt geworden, dass die „BEV” einen Insolvenzantrag gestellt hat. Für Kunden ändere sich allerdings nur die Bankverbindung, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter mit. Hätten Kunden der jüngsten Preiserhöhung nicht widersprochen, seien die Forderungen inklusive der Preiserhöhung auf das neue Konto zu bezahlen.

Weitere Infos zum Insolvenzantrag gibt’s hier.

Als Gründe für die Sofort-Preisanpassung wurden von der BEV die „drastisch steigenden Kosten“ für die Strombeschaffung und Kohlendioxid-Zertifiate benannt. Diese Fakten sind bekannt und wurden auch von den KWH kommuniziert sowie in mehreren Info-Veranstaltungen in den letzten Wochen erklärt. „Allerdings“, so der Geschäftsführer Dr. Ulrich Schwarz, „haben wir dies vor der Preiserhöhung ganz transparent kommuniziert und unsere Preise daraufhin sorgsam kalkuliert und angepasst. Eine Preiserhöhung innerhalb der Preisgarantie ist deshalb bei den KWH ausgeschlossen”, versicherte der Geschäftsführer.

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