Keine Hunde auf dem Haager Friedhof

Gemeinde stellt zukünftig im Außenbereich Anleinmöglichkeiten für Vierbeiner zur Verfügung

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Gemeinsam mit dem Hund den Friedhof besuchen, das soll in Zukunft in Haag neu geregelt werden: Nach einem Antrag der PWG-Fraktion, das Mitführen von Hunden zu erlauben, hat der Gemeinderat nun in seiner jüngsten Sitzung eine alternative Lösung erarbeitet. In geeigneten Einbuchtungen soll es zukünftig die Möglichkeit geben, die Tiere anzuleinen.

Eigentlich wollte die PWG durchsetzen, dass Hunde auf dem Friedhof mitgeführt werden können.

Dr. Wolfgang Weißmüller begründete den Antrag damit, dass heutzutage viele, insbesondere auch ältere Menschen in Single-Haushalten leben. „Wer nicht einsam sein möchte, hat eventuell einen Hund“, argumentierte er und wies darauf hin, dass gerade das Anleinen beim Friedhofbesuch mit Hund aufgrund der angrenzenden Straße schwierig sei. Deshalb forderte die PWG, die Satzung entsprechend zu ändern und Hunde auf dem Friedhof zu erlauben. Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Tiere an der Leine geführt und Verschmutzungen beseitigt werden.

 

„Das Problem ist: Die Hundehalter räumen nicht immer alle Haufen weg“, weiß Friedhofsverwalterin Giebel. Außerdem sei ein weiteres Problem das Markierverhalten der Tiere.

 

„Der Friedhof ist eine Stätte der Ruhe“, argumentierte Fini Deliano (SPD). Auch Egon Barlag (FW Haag) war der Meinung, die Friedhofsruhe solle nicht gestört werden. Idealer wäre eine Möglichkeit, den Hund anzubinden. Ein Vorschlag, der vom Großteil des Gemeinderates befürwortet wurde. Deshalb sollen zukünftig außerhalb des Friedhofs an geeigneten Einbuchtungen Anleinmöglichkeiten geschaffen werden.

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