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Landkreis: Überprüfung der Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

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Beschäftigungspflichtige Arbeitgeber – das heißt, private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen – sind nach dem Sozialgesetzbuch IX gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote. Zur Überwachung der Erfüllung der Beschäftigungspflicht im Kalenderjahr 2018 müssen die beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber bis spätestens 31. März 2019 der für Ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen.

Arbeitgeber, die nach Erkenntnis der BA beschäftigungspflichtig sind, haben bereits im  Januar das Bearbeitungsprogramm IW-Elan (incl. Informationen zur Installation und zur Anwendung des Programms) auf CD-ROM erhalten.

Das Programm IW-Elan ermöglicht die Abgabe der Anzeige in elektronischer Form. Es kann auch unter https://www.iw-elan.de/de/ kostenlos herunter geladen werden. Dort finden die Arbeitgeber weiterhin eine Möglichkeit die Anzeigevordrucke zu bestellen.

Hinweis: Auch beschäftigungspflichtige Arbeitgeber, die keine Unterlagen erhalten, sind anzeigepflichtig. Sie werden, ebenso wie Arbeitgeber, die einen zusätzlichen Bedarf haben, gebeten, die Anzeigeunterlagen über den Bestellservice der Bundesagentur für Arbeit unter https://www.iw-elan.de/de/ anzufordern.

Zu weiteren Fragen und Informationen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer können sich Arbeitgeber unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 5555 20 an ihre zuständige Agentur für Arbeit wenden. 

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