EHC-Defender verlängern

Eishockey in Waldkraiburg: Von wegen Team fällt nach Abstieg auseinander ...

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Gute Nachrichten für die Fans des EHC Waldkraiburg! Anders als erwartet – nach dem Oberligaabstieg – und als gemunkelt wurde, dass das Team komplett auseinanderbreche, vermelden die Verantwortlichen nun eine Vertragsverlängerung nach der anderen. Auch die beiden 23-jährigen Defender Philipp Seifert und Daniel Schmidt werden in der kommenden Saison das EHC-Dress tragen.

Der gebürtige Rosenheimer Philipp Seifert geht bereits in seine siebte Saison bei den Industriestädtern. Er durchlief die komplette Nachwuchsabteilung der Star Bulls Rosenheim und wechselte mit 16 Jahren zu den Trostberg Chiefs, bevor es ihn 2013 nach Waldkraiburg verschlug. „Phippsy“, wie unter den Mitspielern genannt wird, ist das ideale Beispiel dafür, dass man sich mit kontinuierlicher und harter Arbeit von Jahr zu Jahr steigern kann.

Er hat es geschafft, vom jungen Aushilfs-, zum inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Stammverteidiger zu avancieren. Bereits 261mal trug er das Löwentrikot und gerade in den letzten beiden Jahren konnte er immer öfter als Vorlagengeber und mit Schüssen von der Blauen glänzen. Auch privat ist er inzwischen in Waldkraiburg sesshaft geworden und deshalb gab es für ihn keine andere Option, als weiterhin ein Löwe zu sein.

Er wird sich in Zukunft auch im Nachwuchsbereich des EHC engagieren und unterstützt das Trainerteam um Sergej Hatkevich im Bereich der U9.

Daniel Schmidt ist ein waschechter Waldkraiburger, der bis auf ein halbes Jahr immer im Löwendress auflief. Seit frühester Kindheit spielt er in seiner Heimatstadt und wollte irgendwann einmal den Sprung in die 1. Mannschaft schaffen. In der Saison 2015/16 ging sein Wunsch in Erfüllung und er wurde sogar Bayerischer Meister und stieg in die Oberliga auf.

Leider zwangen ihn berufliche Gründe zu einer langen Pause. In der Saison drauf, kämpfte er sich ins Team zurück, doch kurz vor der Verzahnungsrunde war für ihn wegen einer schweren Verletzung die Saison vorzeitig beendet. Nach einem rüden Foul erlitt er mehrere Bänderrisse in der Schulter und kam um eine OP nicht herum. Um einfach mehr Spielpraxis zu bekommen wechselte er zum Landesligisten Trostberg. Doch schon zu Jahresbeginn zog er seine Comebackoption und kehrte wieder zurück zu seinem Heimatclub und erzielte in der Verzahnungsrunde sogar seine ersten Scorerpunkte.

Beiden Akteuren wünscht der EHC Waldkraiburg eine sportlich erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Saison.

dg

Foto: EHC Waldkraiburg

 

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