Christian Lerch dreht in Wasserburg

Arbeiten für neuen Kinofilm mit Straßen-Sperrungen - Kooperation mit dem ZDF

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Wieder einmal stehen Film-Dreharbeiten in der Innstadt Wasserburg an – diesmal unter der Regie von dem heimischen Filmemacher und Schauspieler Christian Lerch (unser Foto). Am Dienstag, 9. Juli, dreht in Kooperation mit dem ZDF die Lieblingsfilm GmbH einen Kinofilm mit dem aktuellen Arbeitstitel „Das Glaszimmer“. Es wird ein Kinofilm, der 1945 kurz vor dem Kriegsende spielt. Gedreht wird auf dem Kirchhofplatz in Wasserburg von etwa 6 bis 22 Uhr. Deshalb werden einige Straßenzüge gesperrt werden …

Foto: Renate Drax

Für den Auto-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr werden ganztägig gesperr:

Auf der Burg/Schmidzeile – Färbergasse – Schustergasse und Herrengasse.

Es gibt auch die Bitte, keine Fahrzeuge an diesem Tag in dem Bereich zu parken – oder eben zuvor wegzufahren.
Der Zugang für Anlieger ist nicht beeinträchtigt. Am besten werde der Zugang über die Herrengasse funktionieren, so die Produktionsfirma heute. Eine Umleitung für die Autofahrer werde eingerichtet, die genaue Strecke stehe noch nicht fest.

Gedreht wird/wurde auch in Haag und Kirchdorf im Altlandkreis. In den Hauptrollen spielen Lisa Wagner, Xari Wimbauer, Philipp Hochmair, Hans Löw und Luis Vorbach. Inszeniert wird der Film von Christian Lerch, der in Zusammenarbeit mit Josef Einwanger auch das Drehbuch schrieb.

Das Glaszimmer erzählt von einer Mutter und ihrem elfjährigen Sohn Felix, die kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs Schutz auf dem Land suchen, wo jedoch ebenfalls ein strenges Nazi-Regiment vorherrscht. Langsam verfällt Felix im Gegensatz zu seiner Mutter der rechten Propaganda:

1945, kurz vor Kriegsende: Anna (Lisa Wagner) und ihr elfjähriger Sohn Felix (Xari Wimbauer) fliehen aus dem zerbombten München aufs Land in das Anwesen einer verstorbenen Tante. Dort gibt es direkt unter dem Dachboden ein verstecktes, magisch funkelndes Glaszimmer – der perfekte Raum zum Spielen für Felix.

In der Nachbarschaft führt Ortsgruppenleiter Feik (Philipp Hochmair) ein strenges Endsieg-Regiment, er drangsaliert die Einwohner. Sein Sohn Karri (Luis Vorbach) eifert ihm nach und versucht, Felix für sich zu gewinnen. Während Anna kaum die überzeugte Nationalsozialistin spielen kann, schwankt Felix zwischen Abscheu und Begeisterung.

Dann übrbringt Feik die Nachricht vom Tod des Vaters von Felix. Doch eines Nachts klopft ein Soldat ans Fenster – Felix’ Vater. Ein Deserteur?

 

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