Junger Mann in Lebensgefahr!

Schwerer Unfall auf der B12 forderte zudem vier Schwerverletzte - Der Polizeibericht

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Sechs Verletzte – darunter ein lebensgefährlich verletzter 29-Jähriger sowie vier Schwerverletzte – das ist die traurige Bilanz des Verkehrsunfalls, der sich gestern am frühen Abend auf der B12 zwischen Haag und Maitenbeth ereignet hat (wir berichteten). Wie die Polizei heute meldet, war eine Frau (79) aus München in ihrem Opel zusammen mit einer Beifahrerin (86) in Richtung München unterwegs. Auf Höhe von Straß kam der Wagen aus bislang ungeklärten Gründen …

… auf die Gegenfahrbahn. Dort war ein Sattelzug unterwegs, dessen Fahrer aus Rumänien (47) noch versucht hat, einen Frontalzusammenstoß mit dem Pkw zu verhindern. Er wich mit seinem schweren Gespann nach rechts auf das Bankett aus. Einen seitlichen Zusammenstoß mit dem Pkw Opel konnte der Lkw-Fahrer aber dennoch nicht mehr verhindern. Der Opel drehte sich infolge des Zusammenstoßes auf der Fahrbahn und kam schließlich am Straßenrand zum Stehen.

Dem Sattelzugfahrer wollte sein Gespann aus dem Bankett wieder auf die B12 lenken – der Lkw geriet dabei jedoch auf die Gegenfahrbahn, wo er nach etwa 30 Meter nach der ersten Zusammenstoß-Stelle mit seiner Zugmaschine gegen die linke Fahrzeugseite eines entgegenkommenden Mercedes-Sprinters stieß. Der wiederum wurde durch die Wucht des Anstoßes umgeworfen und in den angrenzenden Straßengraben geschleudert, wo der Mercedes auf der rechten Seite zum Liegen kam.

Ein im Mercedes-Sprinter hinten sitzender, 29-jähriger Mitfahrer erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen, er musste mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik in Murnau geflogen werden.

Die unfallverursachende Opel-Fahrerin sowie ihre 86-jährige Beifahrerin, der 41-jährige Sprinterfahrer aus Altenmünster und sein gleichaltriger Beifahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt und vom BRK in die Krankenhauser Wasserburg und Ebersberg eingeliefert.

Der rumänische Sattelzuglenker kam mit leichteren Verletzungen davon.

Bei dem Unfall entstanden an allen drei beteiligten Fahrzeugen Totalschäden, vermutlich durch herumfliegende Fahrzeugteile wurde noch ein weiterer, unbeteiligter Pkw leicht im Bereich der Motorhaube beschädigt.

Die B12 war für etwa vier Stunden gestern Abend beidseitig gesperrt, der Verkehr wurde durch die umliegenden Feuerwehren, die mit 17 Fahrzeugen und 109 Mann im Einsatz waren, umgeleitet.

Foto: Georg Barth

 

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