„Nachhaltigkeit vor Ort“

An diesem Wochenende umfangreiches Veranstaltungsprogramm in Haag

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„Nachhaltigkeit vor Ort“ – das ist das Motto einer Veranstaltung die dieses Wochenende in Haag über die Bühne geht. Seit seiner Gründung beschäftigt sich der Verein „Agenda 21-Haager Land” mit den Nachhaltigkeitszielen für das 21. Jahrhundert, die 1992 auf der Konferenz in Rio de Janeiro von der Staatengemeinschaft formuliert wurden. Es geht um ganz konkrete Maßnahmen vor Ort wie beispielsweise die jährliche Müllsammelaktion „Ramma damma”.


Vor 20 Jahren fand in Haag die erste Nachhaltigkeitsmesse „Haagenda” statt. Zu diesem Jubiläum veranstaltet der Verein in Zusammenarbeit mit dem Markt Haag ein Wochenende im Zeichen der Nachhaltigkeit.

Eingeleitet wird die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion am heutigen Freitagabend. Mit dem Moderator Heiner Müller-Ermann diskutieren Vertreter der drei Säulen der Nachhaltigkeit. Die Ökonomie vertritt Richard Fischer (Gewerkschaft), Ökologie Martin Geilhufe (Bund Naturschutz) und Soziales Mattias Kiefer (Umweltbeauftragter der kath. Kirche). Zusätzlich auf dem Podium: Rosi Steinberger (Vorsitzende im Umweltausschuss des bay. Landtags) und Anna Sax (Vertreterin von „Fridays for future“).

Am Samstag beginnt dann um 11 Uhr die „Messe“. Im Bereich Marktplatz und Zehentstadel sind Ausstellungen zu den Themen „Gletscherschmelze durch Klimawandel“, Erneuerbare Energie und „Plastik – Fluch oder Segen“. Diese Ausstellung wird dann noch zwei Wochen in der Raiffeisenbank zu sehen sein. Infostände stellen die Marktgemeinde Haag, das Landratsamt Mühldorf, die Polizeistation Haag, die Firma Schletter, die Kraftwerke Haag, der Verein Agenda21 – Haager Land und viele andere. Es werden regionale Produkte wie Honig, Backwaren oder Käse vorgestellt.

Der Verschönerungsverein beteiligt sich mit der Pflanzaktion „Haag blüht auf“.
Im Pfarrsaal sind ab 10 Uhr alle Kinder im Grundschulalter eingeladen. Das Landratsamt bietet zusammen mit dem Bund Naturschutz das Programm „Prima Klima Kids“ an. Spielerisch lernen die Kinder etwas über Energie und Klimaschutz. Um 14 Uhr sind dann die Jugendlichen und jungen Erwachsenen an der Reihe. Sie diskutieren über die Ökologischen Belastungsgrenzen unserer Erde. Die Bereiche Artensterben und Klimawandel sind dabei schon weit im roten Bereich. Was sind die Ursachen, was die Folgen und was kann man dagegen tun? Als Methode wird „fishbowle“ gewählt.

Den Abschluss bildet am Sonntag ein Ökumenischer Gottesdienst in der Katholischen Pfarrkirche. Das Thema wird auch hier der Erhalt der Schöpfung sein.

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