Maitenbether hatten den längsten Atem

Rechtmehringer Schafkopfturnier dauert erneut bis Sonnenaufgang

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Bereits zum dritten Mal fand heuer das Rechtmehringer Schafkopfturnier im Sportheim statt. Auch in diesem Jahr fanden sich wieder zahlreiche Teilnehmer ein, um die bayerische Tradition des Schafkopfens zu pflegen. Das traditionelle Turnier startete um kurz nach 19 Uhr, es wurden die turnierüblichen 60 Spiele absolviert. Im Anschluss ging es dann noch in den Schafkopf-Marathon, der bis Sonnenaufgang dauerte. Die Maitenbether (Foto) hatten dabei wieder den längsten Atem.

Den Tagessieg konnte Max Burwick (107 Punkte) erringen, der sich mit einem Punkt Vorsprung vor dem Mitausrichter Stefan Meidert (106) durchsetzen konnte. Den dritten Platz belegte Ludwig Wagenstetter (99 Punkte). Wie gewohnt wurden an den selbst zusammengestellten Tischen dann die Tischpreise (Geräuchertes, Radi, große Breze und eine Goaßnmass) verteilt.

Im Anschluss startete dann der Marathon. Nachdem die letztjährigen Sieger aus Maitenbeth (sie spielten im vergangenen Jahr bis um 16 Uhr des Folgetages) auch heuer wieder am Start waren, schien es fast als hatte niemand mehr den Mut gegen diese zähe Truppe anzutreten. Lediglich ein Tisch ging mit ins Rennen, strich aber bereits sehr früh die Segel. Kuriosum: Trotz des frühen Gewinns des Marathonpreises (Gutschein fürn Wirt z’Annabrunn) ließen es sich die Jungs aus Maitenbeth nicht nehmen, das Sportheim trotzdem erst nach Sonnenaufgang zu verlassen. Wahre Brauchtumspflege …

 

Foto (von links): Die Organisatoren Jochen Schillhuber und Thomas Schwab, Sieger Max Burwick, der Drittplatzierte Ludwig Wagenstetter, ganz rechts der Zweitplatzierte Stefan Meidert.

 

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