Lauf, Franzi, lauf: Alles gegeben!

Biathlon-Staffel: Fünf Sekunden fehlen der 25-Jährigen zum Stockerl für Deutschland

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Sie hat allen Grund, zufrieden zu lächeln: Der Abstand auf Team Schweden und das Stockerl für Deutschland waren am Ende nur fünf Sekunden, der Vorsprung zur nachfolgenden Staffel aus Russland aber eine ganze Minute und 22 Sekunden: Franzi Preuß aus Albaching hat am heutigen Sonntagnachmittag alles gegeben – seit so langer Zeit erstmals wieder als Schlussläuferin der Frauen-Staffel im Biathlon-Weltcup von Östersund. Vier Jahre ist es her, dass sie diese so verantwortungsvolle Rolle im Team inne hatte.

Franzi hatte als Vierte von Vanessa Hinz übernommen, diese zuvor als Dritte von Denise Herrmann, die eine Strafrunde laufen musste – und Denise wiederum zuvor als Sechste von Karolin Horchler.

Das Vertrauen der Trainer und die guten Leistungen der vergangenen Tage gaben der Jüngsten im deutschen Staffel-Team Selbstvertrauen: Franzi schoss trotz widriger Wetter-Bedingungen am anspruchsvollen Östersunder Schießstand nervenstark – liegend nämlich null Fehler und auch stehend brauchte sie nur einen Nachlader.

Die Konkurrenz jedoch war mit Norwegen superstark und mit der Schweiz sowie Schweden ebenfalls sehr stark. Läuferisch gelang es Franzi zwar noch, Meter um Meter gut zu machen, doch so ganz kam sie an Schweden nicht mehr heran.

Egal, ein starker Auftritt und insgesamt ein Klasse-Einstieg in den Weltcup liegt nun hinter der Top-Biathletin aus dem Altlandkreis. Von Schweden geht’s jetzt nach Hochfilzen. Dort wartet am Freitagmittag der Sprint.

Foto: NordicFocus

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