Das ist die Haager CSU-Liste

20 Kandidaten für die Gemeinderatswahl nominiert - Bürgermeisterkandidat Schneider auf Platz eins

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Nachdem Bernd Schneider bereits seit einer Woche als Kandidat der CSU Haag für die Bürgermeisterwahl feststeht (wir berichteten), wurden jetzt die Kandidaten der CSU Haag für die Gemeinderatswahl nominiert. Im wiederum gut besuchten Gasthaus Hofgarten stellten die Bewerber sich und ihre Ziele für Haag vor, bevor die Wahl über die Listenreihung entschied.

Auf Platz eins der Gemeinderatsliste wurde Bürgermeisterkandidat Bernd Schneider gewählt, wie bei seiner Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten wiederum ohne Gegenstimme. Auf Platz zwei geht Maria Furch ins Rennen um die Sitze im Haager Gemeinderat. Auf den weiteren Plätzen folgen Stefan Högenauer und Thomas Eberharter aus Winden ein.

Als Ergebnis der Aufstellungsversammlung bewerben sich für CSU Haag folgende Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat:

Bernd Schneider, 57 Jahre, Kaufmann
Maria Furch, 49 Jahre, kaufm. Angestellte
Stefan Högenauer, 45 Jahre, Bauingenieur
Thomas Eberharter, 45 Jahre, Landwirt
Andreas Sax, 48 Jahre, selbst. Bauunternehmer
Ludwig Schletter, 55 Jahre, Unternehmer
Karl Köster, 60 Jahre, Bereichsleiter Geoinformatik
Tobias Kurzmaier, 43 Jahre, wissenschaftlicher Mitarbieter
Michael Haas, 36 Jahre, bevollmächtigter Bezirkskaminkehrermeister
Florian Ferschmann, 28 Jahre, Notfallsanitäter
Giuseppe Costanzo, 34 Jahre, Gastronom
Christian Mangstl, 45 Jahre, Lagerplaner
Hans Urban, 55 Jahre, Elektroningenieur
Michaela Schneider, 38 Jahre, Autorin
Anja Schloßhauer, 33 Jahre, Selbstständig
Eddy Baumann, 36 Jahre, staatl. geprüft. Techniker im allg. Maschinenbau
Julia Schneider, 32 Jahre, Ergotherapeutin
Haydar Elmas, 37 Jahre, Polizist
Werner Hierl, …Jahre, Steinmetzmeister
Julian Wahl, 23 Jahre, Anlagen-Maschinenführer
Johann Ketterle (Elektroinstallateur i.R) und Florian Saknus (Geschäftsführer) stehen als Ersatzkandidaten zur Verfügung.

 

Ortsvorsitzender Ludwig Schletter bedankte sich bei allen Kandidaten für Ihr großes Engagement und ihre Bereitschaft sich für die Gemeinde einzusetzen. „Es ist uns gelungen, wieder eine starke Liste mit überzeugenden Bewerbern aufzustellen“, so Schletter.

Die verschiedenen Kandidaten kommen aus vielen verschiedenen Berufen und unterschiedlichen Altersgruppen. Stark mache die Liste auch, dass sich alt eingesessene Haager und Kandidaten mit anderen Wurzeln hier zusammenfinden. Auch stehen Kandidaten aus verschiedenen Ortsteilen zur Wahl, so ist beispielsweise Winden mit Thomas Eberharter und Tobias Kurzmaier vertreten oder Lerchenberg mit Hans Urban. Besonders hob Schletter hervor, dass viele jüngere Leute auf der CSU- Liste kandidieren, immerhin sei fast die Hälfte der Kandidaten unter 40 Jahre alt und mit Florian Ferschmann und Julian Wahl stellten sich auch zwei Kandidaten mit 28 beziehungsweise 23 Jahren zur Wahl. Schletter: „Da sind wir auch für die Zukunft gut aufgestellt.“

Große Zustimmung fand, dass mit Maria Furch auf Platz zwei eine kompetente und engagierte Frau ganz vorne auf der Liste – gleich nach Spitzenkandidat Bernd Schneider – gesetzt ist.

Auch Bürgermeisterkandidat Bernd Schneider lobte alle Kandidaten für ihre Einsatzbereitschaft. „Wir gehen als geschlossenes und starkes Team in diesen Wahlkampf.“ In seiner Rede dankte er nochmals, dass man so großes Vertrauen in ihn setze und ihn vor einer Woche einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt habe. „Ich werde mein Bestes geben. Ich will Bürgermeister werden, weil Haag mir sehr am Herzen liegt.“

Schneider zeigte sich stolz, eine Gemeinderatsliste mit „hervorragenden Persönlichkeiten“ vorstellen zu können. „Im Gemeinderat sind Sachverstand und Umsicht gefordert. Hier geht es um die Sache. Um Haag.“ Mit dieser Liste müsse das Ziel sein, nicht nur den Bürgermeister, sondern auch eine Mehrheit im Gemeinderat zu stellen. Weiter wiederholte er sein Versprechen: „Keine Polemik!“

Eine Vielzahl von Themen gelte es in Haag anzupacken. Von herausragender Bedeutung sei für ihn dabei die Belebung des Ortskerns. Dabei gelte es bei der Umgestaltung der Hauptstraße die richtige Reihenfolge einzuhalten. „Jetzt eine Straße zu bauen und hinterher zu überlegen, was mach ich außenrum, ist meiner Meinung nach der falsche Weg.“ Denn durch falsche Entscheidungen könnte der Ortskern über kurz oder lang zum menschenleeren Platz werden. Als Bürgermeister werde er zuerst zusammen mit allen Anliegern, Besitzern und allen Haagern einen gemeinsamen Plan für das Zentrum entwickeln.

Auch dem öffentlichen Nahverkehr widmete sich Bernd Schneider ausführlich. „Mein Ziel ist es, dass man in einem liebenswerten Haag auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B kommt. Das ist gelebter Klimaschutz“. Ganz oben auf seiner Prioritätenliste stünden Busverbindungen zum Bahnhof Dorfen und regelmäßigere Verbindungen von Haag nach München. Dabei stellte er auch die Frage, ob auch die Messestadt Ost und ihr U-Bahn-Anschluss angefahren werden könnten. Er habe in den letzten Tagen bereits mit Landratskandidaten Max Heimerl, der sich in der Thematik engagiert und Gespräche mit Gremien und Entscheidungsträgern führen will, diskutiert und ihm die Anliegen mitgegeben.

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