Kommando zurück!

Ein Bürokratie-Formfehler: Thomas Nuss bleibt nun doch vorerst ein Spieler des EHC

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Das gibt es nun auch nicht allzu oft: Aufgrund eines Formfehlers im Wechselprozess von Thomas Nuss ins DNL-Team der Augsburger Panther, konnte der angedachte Wechsel des 16-jährigen Verteidigers vom EHC Waldkraiburg (wir berichteten bereits heute Morgen) nicht zustande kommen.

Der EHC Waldkraiburg hat daher alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt, um zumindest ein Weiterspielen von Thomas im Bayernliga-Eishockey-Team zu ermöglichen. Aus diesem Grund sehen die Fans nun Thomas auch in den nächsten Spielen im blau-gelben Trikot des EHC Waldkraiburg.   

Erst morgen In Grafing, dann daheim gegen den Höchstadter EC

Erneut steht den Waldkraiburger Löwen ein anspruchsvolles Wochenende ins Haus. Dabei wird es nicht leichter, sich bei den Fans für das 0:8-Debakel vom vergangenen Sonntag zu rehabilitieren.

Dass die Löwen allerdings auch anders können, dass haben viele Spiele in der Vergangenheit gezeigt und so können Fans und Zuschauer auch am kommenden Wochenende auf spannende Begegnungen und möglicherweise die ersten Punkte für die Löwen in der Verzahnung hoffen.

Den Start macht am morgigen Freitag das Auswärtsspiel beim EHC Klostersee. Auch die Grafinger sind nicht optimal in die Verzahnungsrunde gestartet, jedoch konnte man sich von den Gladiators aus Erding einen Punkt mit nach Hause nehmen und auch gegen Passau konnte man nach einem 1:3 Rückstand zum zwischenzeitlichen 3:3 ausgleichen.

Mit Blick auf die Liste der Topscorer im Kader des EHC Klostersee, fällt auf, dass man zwar keinen Spieler in den oberen 15 bis 20 Plätzen der Liga hat, dafür aber reichlich Spieler, die in etwa gleich stark dahinterstehen. Einen besonderen Blick lohnt es sich hier auf Gennaro Hördt oder den Bruder des Klosterseer Trainers Philipp Quinlan zu werfen. Beide sind, wie auch Bob Wren oder Raphael Kaefer für Tore gut und auf jeden Fall brandgefährlich vor dem Löwen-Gehäuse. In der Vorrunde der Bayernliga konnte der EHC Waldkraiburg in zwei knappen Spielen die Partie jeweils für sich entscheiden, auch wenn das zweite Spiel erst in der Overtime gewonnen werden konnte.

Am kommenden Sonntag kommt mit dem Höchstadter EC der erste von zwei Oberligisten in die Raiffeisen-Arena Waldkraiburg. Hinter Höchstadt liegt eine Oberliga-Süd-Hauptrunde zum Vergessen, eintüten und ganz weit hinten wegsperren. Nur drei Siege standen bei den Alligators nach 30 Spielen zu Buche, zu wenig, um ernsthaft in der Oberliga mitspielen zu können.

Aufgrund des Ligenunterschieds ist es schwer eine Prognose für den kommenden Sonntag zu treffen. Bemüht man aber Ergebnisse aus der letzten Saison, in der Waldkraiburg sich in einer ähnlichen Situation befand, so sieht man, dass Höchstadt zwar drei von vier Vergleichen gewinnen konnte, jedoch ausnahmslos jedes Spiel in die Verlängerung ging und jeweils nur mit einem Tor Unterschied gewonnen werden konnte.

Auch die bisherige Leistung in der Verzahnung lässt wenige Rückschlüsse auf die Stärke der Höchstadter zu. Zum Auftakt verlor man bei einem der Favoriten in Passau mit 4:1, zwei Tage später besiegte man den anderen Favoriten Miesbach mit 5:3. Auf jeden Fall verspricht es eine sportlich interessante Partie zu werden die da am Sonntag, 19.01.2020 um 17:15 in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg stattfindet.

In Waldkraiburg selbst ist diese Woche auch schon so einiges passiert. Die vorzeitige Verlängerung des Spitzenverteidigers Mathias Jeske könnte auch innerhalb der Mannschaft einen moralischen Schub auslösen. Zeigt es doch, dass es, trotz eines kleinen Formtiefs, insgesamt in der Mannschaft zu stimmen scheint.

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