„Haag hat starke Stellung im Landkreis”

Politischer Abend mit Bürgermeisterin Sissi Schätz und SPD-Kandidatenteam im Hofgarten

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Mit einer bunten Palette von Themen präsentierten sich Bürgermeisterin Sissi Schätz mit ihrem Kandidatenteam, Landratskandidatin Angelika Kölbl und die SPD-Kreistagsfraktion im Gasthaus Hofgarten. Bürgermeisterin Schätz eröffnete den Abend mit  einem Hinweis auf einen Artikel in einer Tageszeitung, in dem der Haager
CSU-Vorsitzende …

… in einem Interview zur Kommunalwahl in Haag zitiert wird: „Es braucht einen Neuanfang, unser Ort ist vom Niedergang bedroht.”  Schätz darauf: „Sieht Haag so aus, als sei es vom Niedergang bedroht?” Welche Gemeinde könne es sich schon leisten, ein Hallenbad zu erhalten, sein Wahrzeichen zu sanieren und neu zu gestalten, ein neues Kino-Cafe und das neue Pfarrheim im Zehentstadel zu planen? Sie, so die Bürgermeisterin, strebe ein moderates Wachstum des Ortes an, in dem sich die Menschen wohlfühlen und sich auch in 20 Jahren noch auf der Straße grüßen.

Haag habe eine starke Stellung im Landkreis Mühldorf, da es als zentraler Ort im westlichen Landkreis über eine  Infrastruktur verfüge, die normalerweise ein Ort dieser Größe nicht aufweisen könne. Als Beispiele nannte sie das Krankenhaus und die
Realschule.

Starken Verbesserungsbedarf gebe es beim ÖPNV. Richard Fischer, Vorsitzender der Kreistagsfraktion bekräftigte dies. Es sei der Kreistags-SPD zu verdanken, dass beim ÖPNV endlich etwas in Bewegung komme, besonders habe sich Sissi Schätz bei
landkreisübergreifenden Verbindungen nach Dorfen und Wasserburg sowie beim Thema „Aufnahme in das MVV-Gebiet” engagiert.

Landratskandidatin Angelika Kölbl stellte ihre Ziele für den Landkreis vor. Die medizinische Versorgung dürfe sich nicht ausschließlich an der „Schwarzen Null” orientieren, entscheidend sei eine gute Patientenversorgung. Auch sie mahnte einen besseren ÖPNV im gesamten Landkreis an. Mehr Engagement des Landkreises sei beim sozialen Wohnungsbau und der Schaffung von Pflegestützpunkten erforderlich.

Auch die Themen Inklusion, Notfallversorgung und Barrierefreiheit gab es
rege Diskussionen.

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