EHC weiter im Aufwind?

Waldkraiburg möchte jetzt auch gegen Höchstadt und Klostersee punkten

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Es war nach längerer Zeit wieder einmal ein nahezu vollends positives Wochenende für den EHC Waldkraiburg. Mit fünf Punkten erzielte man zwar einen Punkt weniger als möglich war, jedoch aber mindestens zwei mehr als selbst die Optimisten unter den Zusehern sich erhofften. Nun hat man sich quasi am eigenen Schopfe aus dem Tabellensumpf gezogen und ist mit dem siebten Rang und nur sechs Punkten Rückstand auf den Tabellendritten Höchstadt wieder auf einem guten Weg zur direkten Qualifikation für die Play-Offs.

In eben jenes Höchstadt verschlägt es die Löwen auch am kommenden Freitag. Ganze 275 Kilometer legt die Mannschaft für dieses Spiel zurück, um zu sehen, ob es wie im Hinspiel in der Raiffeisen-Arena gegen die Alligators drei Punkte zu holen geben wird. Für die Hockey-Cracks aus Mittelfranken verlief die Verzahnung mit Höhen und Tiefen. Fünf Siege (einer davon in Overtime), stehen vier Niederlagen gegenüber. Damit ist man wie erwähnt zwar aktuell auf Platz drei, jedoch aber auch ganze zehn Punkte hinter dem zweiten Oberligisten Sonthofen, der ganze 24 Zähler aus neun Spielen mitnehmen konnte. Mit Waldkraiburg haben die Spieler rund um Topscorer Seewald noch ein Huhn zu rupfen, verlor man das Hinspiel doch mit 3:0. Die Löwen hingegen haben Blut geleckt und wollen weiter Punkten, dies wird das Spiel an der Aisch zu einem sehr spannenden machen.

Nicht minder interessant wird es am Sonntag darauf. Da nämlich ist der EHC Klostersee zu Gast und möchte endlich wieder siegen. In der bisherigen Verzahnungsrunde gelang den Grafingern dieses Kunststück lediglich zweimal. Einmal überraschend gegen die Black Hawks aus Passau am vergangenen Freitag und einmal gegen gegen den EHC Waldkraiburg. Ein weiteres Mal soll dies aus Löwen-Sicht natürlich nicht so laufen und so werden die Jungs von Alex und Sergej Piskunov sicherlich bestens auf die mit dem Rücken zur Wand stehenden Klosterseer und ihren Topscorer Philipp Quinlan eingestellt sein.

Unglücklicherweise für den EHC Waldkraiburg hatte Trainer Alex Piskunov am Sonntag nach dem Spiel nicht viel Gutes über die Verletzten-Situation im Löwenrudel zu berichten. Die drei erfahrenen Verteidiger Philipp Seifert, Tim Ludwig und auch Daniel Schmidt werden diese Saison nicht wieder für die Löwen auf das Eis gehen können. Bei Thomas Rott hingegen besteht Hoffnung, dass er in zwei, möglicherweise drei Wochen wieder spielen und die junge und sich stark präsentierende Verteidigung ein wenig entlasten kann.      AHS/Foto:PDG

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