Ministerin: Lasst kranke Kinder zu Hause!

Appell in ganz Bayern zum Ende der Faschingsferien - Hinweise für Italien-Rückkehrer

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Zum Ende der bayerischen Faschingsferien hat das bayerische Gesundheitsministerium gestern ein spezielle Hinweise für Rückkehrer aus dem Italien-(Ski-)Urlaub bekannt gegeben. Als offizielles Risikogebiet gilt zum Beispiel die Region Lombardei westlich des Gardasees. Die meisten Fälle gibt es aktuell in Italien dort, gefolgt von Venetien und der Emilia-Romagna.

Für Reiserückkehrer aus Norditalien – und selbstverständlich anderen Corona-Risikogebieten – gelten ab sofort dringend folgende Empfehlungen:

– Falls Sie Erkältungs- oder Grippesymptome entwickeln, gehen Sie bitte wie üblich vor. Das heißt: Melden Sie sich bitte frühzeitig krank und schicken Sie Ihr krankes Kind nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung (wie Kindergarten, Schule).

Sollte ein Arztbesuch erforderlich werden, melden Sie sich telefonisch an und weisen Sie auf die Reise hin.

– Waren Sie in einem der Risikogebiete und bekommen Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, so vermeiden Sie alle nicht notwendigen Kontakte, bleiben Sie zu Hause und beachten Sie die Husten- und Niesetikette.

Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

– Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden Sie – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. 
– Hatten Sie während Ihrer Italienreise innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten, so kontaktieren Sie bitte umgehend das zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Als mögliche Symptome werden genannt: Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall.

Die bayerische Familienministerin Carolina Trautner rief gestern zudem alle Eltern zur Besonnenheit auf. Der Betrieb der Kitas in Bayern laufe mit den ohnehin üblichen und allseits bekannten Hygienemaßnahmen uneingeschränkt weiter.

Wenn ein Kind Krankheitssymptome aufweise, die auf das neuartige Coronavirus schließen lassen – wie etwa Husten oder Schnupfen – sollte es nicht in den Kindergarten oder die Krippe geschickt werden, sondern erst dann wieder, wenn es ganz gesund sei. Gleiches gelte für die Schule!

Haben sich die Kinder mit entsprechenden Symptomen in den bekannten Verbreitungsgebieten des Coronavirus aufgehalten, dürften sie die Kita nicht mehr besuchen, sagte Trautner. Eltern sollten mit ihren Kindern in diesem Fall auch nicht in Arztpraxen gehen, sondern den Hausarzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 anrufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

 

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