So geht es mit der Schule weiter …

Start mit Abschlussklassen und Auflagen - Für alle eine Herausforderung, die man sich nicht gewünscht habe

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Absolut behutsam möchte Bayern bei der Öffnung der Schulen vorgehen – mit diesem seit Mittag nun bekannten Plan: Am Montag, 27. April, beginnen die Abschlussklassen an den Gymnasien, Real- und Mittelschulen sowie bei FOS/BOS. Mit maximal zehn bis 15 Schülern und den Abstandregelungen – pro Schüler sei da an vier Quadratmeter Fläche gedacht. Es werde keine Gruppenarbeit stattfinden, deshalb gebe es keine Maskenpflicht in der Schule. Wie Kultusminister Michael Piazolo heute betonte, gelten in allen Schulen aber strenge Infektionsschutzmaßnahmen. Damit sich maximal die halbe Klassenstärke in einem Raum aufhält, müsse somit ein Schichtbetrieb eingeführt werden. Die Pause werde in den Klassenzimmern stattfinden. Die Schulen hätten nun noch Zeit, alles entsprechend zu planen. Nur gemeinsam könne die ganze Schulfamilie das alles stemmen.

Dass am Montag, 11. Mai, dann weitere Klassen wieder zur Schule gehen können in Bayern, sei laut Piazolo ein Ziel, aber noch nicht beschlossen. Gedacht wurde hier an die Klassen, die im nächsten Jahr Abschluss haben – also die Q 11 am Gymnasium, die 9. Klassen der Realschulen, die achten der Mittelschule … Wie zuvor schon Ministerpräsident Söder, verwies auch er auf die Beratungen der Kultusminister, die nun am 30. April dazu erst erfolge.

Es sei eine große Herausforderung, die man sich so nicht gewünscht habe – und die man sich auch nicht jemals habe vorstellen können. Mehr als 80 Prozent der Schüler in Bayern müssten vorerst nun weiterhin zu Hause lernen. Es dürfe kein Corona-Sitzenbleiben geben – die Schüler werden großzügig ein Vorrücken zur Probe erlaubt bekommen, sagte der Kultusminister.

Das Abitur in Bayern werde kein Notabitur, sondern soll ein normales Abitur werden.

Die Grundschulen und die Kitas in Bayern bleiben für einen längeren Zeitraum weiterhin geschlossen. Den jüngeren Kindern falle es einfach zu schwer, die Corona-Regeln einzuhalten. Wie Bayerns Sozialministerin Trautner aber heute ankündigte, würden gemeinsam mit Experten Hygienekonzepte für die Kindergärten erarbeitet – auch um Erzieherinnen und Erzieher zu schützen.

Und in zehn Tagen – ab dem Montag, 27. April – werde die Notbetreuung ganz behutsam ausgeweitet – neben den systemrelevanten Berufen gebe es diese Notbetreuung dann auch für die Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden.

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