Kommt der Unterricht im Schichtmodell?

Ein guter Ansatz, laut Regierung - Im Tages-, im Zwei-Tages- oder im Wochenrhythmus durchwechselnd

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Kein Grund zu übertriebener Euphorie – schon gleich gar nicht in logistischer Hinsicht. Laut Bayerns Ministerpräsident Söder vom heutigen Montagvormittag wird es nun sicher kein normales Schuljahr mehr geben. Nachdem heute – wie mehrfach berichtet – die Abschlussklassen für ihre Kernfächer wieder in die Schulräume einziehen durften, müsse man jetzt überlegen, wie man die Rückkehr anderer Klassen organisieren könne. Vorschläge für einen gestaffelten Unterricht mit einem so genannten Schichtmodell seien gute Ansätze. Neuer Diskussionsstoff also. Die Infos dazu …

Auch Bayerns Kultusminister Michael Piazolo hatte am gestrigen Sonntag die Vorschläge des Deutschen Lehrerverbands zur Wiederaufnahme des schulischen Präsenzunterrichts für alle Jahrgangsstufen wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Angedacht sei eine Art Schichtmodell, wonach die Schüler im Wochenrhythmus zwischen Schul- und Heimunterricht wechseln könnten. Aber auch ein Modell, bei dem die Schüler jeden zweiten Tag in die Schule gehen, sei möglich. Oder eine schichtweise Entzerrung über den Tag hin verteilt – vormittags die einen, nachmittags die anderen der Klasse.

Man müsse dabei stets sorgsam im Sinne des Gesundheitsschutzes vorgehen.

Der aktuelle Plan in Bezug auf die Jahrgangsstufen sieht vor, dass am 11. Mai  – also heute in genau 14 Tagen – diejenigen Klassen wieder in die Schule gehen, die im nächsten Jahr ihren Abschluss machen.

In anderen Bundesländern – NICHt in Bayern – kehren in dieser zweiten Stufe auch bereits die Viertklässler wegen des möglichen Übertritts in die Grundschulen zurück.

Für den Freistaat ist hier vom Zeitablauf für alle verbleibenden Schüler noch nichts Näheres bekannt.

Nicht zu vergessen die Logistik für den Schülertransport per Bus gehört parallel organisiert – wenn die einen gehen und die anderen kommen.

Quelle B5

 

 

 

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