Die Lehrer sind sauer

Vermasselte Pfingstferien wegen geforderter Notbetreuung von Schülern der ersten bis sechsten Klasse?

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Ein Schreiben des Bayerischen Kultusministeriums sorgt derzeit auch für Unmut an den Schulen im Altlandkreis. Diese wurden nämlich angewiesen, dafür zu sorgen, dass für Schüler der Klassen eins bis sechs auch in den am kommenden Wochenende beginnenden Pfingstferien eine Notbetreuung in den Schulen angeboten wird. Sowohl der Lehrerverband, als auch die Gewerkschaft kritisieren das scharf: Die Lehrer seien am Limit und bräuchten den Urlaub dringend, heißt es da.

Auch wenn die Eltern über Wochen den Job der Lehrer übernommen hätten: Die Grund- und Mittelschullehrerinnen und -lehrer hätten eine völlig neue Unterrichtsform – die digitale – einüben müssen. Auch habe der stufenweise Wiedereinstieg in den Schulalltag einen Mehr-Aufwand gefordert. Zudem sei Personal aus Risikopatienten-Gründen weggefallen.

Man sei skeptisch, wie die Notbetreuung gestemmt werden solle.

Kultusminister Michael Piazolo hat indes eine Dienstverpflichtung zur Notbetreuung während der Ferien ausgesprochen. Viele Eltern könnten sich jetzt nicht erneut zwei Wochen Urlaub nehmen in der Pfingstzeit, um die Kinderbetreuung sicherzustellen. Schließlich falle weiterhin die heimische Betreuung durch die Großeltern aus.

Quelle BR

 

 

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