Kommt auch für die SG RRG der Ligapokal?

Gestern Idee für die weitere Situation aller Fußball-Bezirksligisten vorgestellt

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Bleibt’s vernünftig und zu Hause – wir haben schon ganz andere Gegner geschlagen! Das war der starke Corona-Trendspruch der SG Reichertsheim/Ramsau/Gars, unseres zweithöchst-platzierten Fußballvereins im Altlandkreis, in den vergangenen Wochen. Doch so langsam steigt das Fieber wieder, aktiv zu werden. Noch neun Partien stehen in der SG RRG-Bezirksliga-Saison aus und man ist ganz oben mit dabei. Gestern nun hat sich eine Arbeitsgruppe „Bezirksspielklasse Herren“ des Bayerischen Fußball-Verbandes intensiv mit der weiteren Gestaltung der aktuell aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochenen Spielzeit auseinandergesetzt.

Sie soll – sofern durch staatliche Vorgaben erlaubt – bekanntlich ab dem 1. September fortgesetzt werden.

Analog der Regional-, Bayern- und Landesliga soll es nun pro Bezirksliga einen zusätzlichen Ligapokal-Wettbewerb mit Vor-, Zwischen und Finalrunde geben. Dieser soll während der spielfreien Zeiten des Ligaspielbetriebs ausgetragen werden und zusätzliche sportliche Anreize bieten. In den kommenden Tagen wird der Vorschlag nun allen sieben bayerischen Bezirksligisten vorgestellt. Somit auch den Reichertsheimern in der Bezirksliga Oberbayern und da wiederum in der Bezirksliga Oberbayern-Ost …

In jedem Bezirk spielen die jeweiligen Ligapokal-Sieger zudem einen Bezirkssieger aus, der im Anschluss mit den sechs weiteren Bezirkssiegern in einer Relegationsrunde um insgesamt fünf direkte Aufstiegsplätze in die Landesliga kämpft. Aus der Unter-Arbeitsgruppe kam unter anderem noch die Anregung, ob man denn diese fünf Aufstiegsplätze noch erhöhen könne.

Ligapokale mit fünf Aufstiegsplätzen

Auf die Ergebnisse der regulären Saison hat der Zusatzwettbewerb keinen Einfluss. Sollte eine Mannschaft über den Ligapokal den Aufstieg schaffen, die bereits über die Liga den Sprung in die Landesliga erreicht hat, greift ein Nachrücker-Prinzip.

Geht eine Mannschaft, die über die Liga absteigen würde, als Aufsteiger aus dem Ligapokal-Wettbewerb hervor, steigt diese nicht in die Landesliga auf, sondern hält als Belohnung die Klasse.

„Wir wollen einen Wettbewerb mit hohem sportlichem Wert und vielen Spielen mit Derbycharakter, der sich zugleich flexibel gestalten lässt. All das bietet der Ligapokal! Natürlich ist der Wettbewerb kein vollständiger Ersatz für eine reguläre Saison, das ist uns bewusst. Wir befinden uns aber in einer außergewöhnlichen Situation – und aus dieser müssen wir das Beste machen“, erklärte Michael Tittmann, der als Mitglied im Verbands-Spielausschuss die Unter-Arbeitsgruppe leitete.

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