Viele fahren zu schnell

Gemeinderat Rechtmehring diskutiert über verkehrsberuhigende Maßnahmen in Holzkram

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Sicher über die Maitenbethener Straße in Holzkram gelangen: Darum ging es in einem Antrag, der in der jüngsten Sitzung des Rechtmehringer Gemeinderats diskutiert wurde. Mittels eines Fußgängerüberwegs oder einer Temporeduzierung erhofft sich der Antragsteller, dass die Straße für Fußgänger sicherer wird.  Auch ein Fußgängerweg zum Kreisverkehr und Richtung Bäcker wurde thematisiert.

Autos seien erst kurz vor der Kreuzung erkennbar, heißt es im Antrag. Auch viele Ausfahrten hätten eine schlechte Einsicht auf die Straße. Deshalb forderte der Antragsteller einen Fußgängerüberweg oder eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit, um die Maitenbethener Straße in Holzkram sicherer zu machen. Denn die aktuelle Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde werde nicht immer eingehalten. „Nur die wenigsten bremsen in Holzkram“, so heißt es im Antrag und auch Bürgermeister Sebastian Linner weiß: „Es wird zu schnell gefahren.“

 

„Wir müssen diese Begrenzung wieder bewusster machen“, war Klement Manzinger ein Anliegen. Dies könne mit Hilfe von Geschwindigkeitsanzeigen umgesetzt werden. Dass solche Anzeigen etwas bringen, sehe man am Beispiel in Haag, so die Zweite Bürgermeisterin Irmgard Daumoser. Rechtmehring sei bereits in Besitz der entsprechenden Anzeigen, diese müssten nur noch angebracht und Wind- und Wetterfest gemacht werden. Es sei höchste Zeit, sie aufzustellen, betonte Bürgermeister Linner.

 

Ein Fußgängerüberweg sei allerdings nicht so einfach umzusetzen. Für einen Zebrastreifen brauche es deutlich mehr Verkehr, so der Bürgermeister. Eine Überquerungshilfe müsse mit dem Landratsamt abgestimmt werden und brauche viel Platz, könne aber den Verkehr beruhigen. Auch könne die Haager Polizeistation ab und zu kontrollieren, schlug er vor.

 

Die Gemeinderäte waren sich einig, dass etwas getan werden muss. Ob ein Fußgängerüberweg umgesetzt werden kann, wird beim Landratsamt angefragt und auch um die Geschwindigkeitsanzeigen und die Mithilfe der Polizei werde sich gekümmert.

 

Der weitere Antrag auf einen Fußweg Richtung Kreisverkehr und Bäckerei fand dagegen kaum Zustimmung. Dies sei „zum jetzigen Zeitpunkt keine geeignete Maßnahme“, so Bürgermeister Linner. Schließlich gebe es einen Weg zum Bäcker, der, so Franz Linner, nur 100 Meter länger sei als über den Kreisverkehr.

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