Parksituation soll verbessert werden

Garser Bau- und Umweltausschuss diskutiert über Verkehrsschau

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Am Friedhof gebe es viele Dauerparker, die Verkehrssituation vor der Mittelschule sei nicht zufriedenstellend und auch am Marktplatz soll sich an der Parksituation etwas ändern. Gemeinsam mit der Polizei Waldkraiburg stellte Bürgermeister Robert Otter die aktuelle Lage in Gars im Rahmen einer Verkehrsschau fest. Diese wurde nun auch im Bau- und Umweltausschuss diskutiert.

„Wer schnell zum Friedhof will, hat es schwer, einen Parkplatz zu finden“, erläuterte Geschäftsleiterin Lieselotte Oberbauer die Ergebnisse der Verkehrsschau. Auch Hildegard Brader (FW Gars) weiß: „Es sind viele Dauerparker, Busse können schwer wenden, manche parken sogar in den Rosenstauden.“ Um die Situation zu entschärfen schlug die Verwaltung vor, drei der Plätze als Kurzparkzone einzurichten.

 

Auch bei der Verkehrssituation vor der Mittelschule bestehe Handlungsbedarf. So sehen auch die Schulleitung und Eltern ein großes Gefahrenpotential für Kinder, so Otter. Das Thema soll allerdings zurückgestellt werden. Sobald wieder Regelbetrieb an der Schule herrscht, will der Bürgermeister die Situation gemeinsam mit der Polizei erneut begutachten und bewerten.

 

Am Marktplatz soll sich ebenfalls etwas ändern. So gebe es nun einen Parkplatz mehr, der nicht mehr für ein Taxi vorgesehen ist. Auch wolle man eine neue Parksituation ausprobieren „ähnlich wie in Haag“, so Otter. Mit einer mittigen Abgrenzung, sodass Autos von zwei Seiten parken können. Ob diese Überlegung umsetzbar ist, müsse ausgemessen und ausprobiert werden.

 

Handlungsbedarf gebe es auch am Sankt-Ulrichs-Weg. Dort gelte zwar ein Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge, der Weg werde aber häufig genutzt. Nun soll mit den Anwohnern besprochen werden, ob ein Stempen gesetzt werden soll, der nur noch die Einfahrt von einer Seite möglich macht. Außerdem ist die Einsicht von dort in Richtung Lengmooser Straße nicht mehr optimal, da dort ein neuer Wohnblock entsteht. Deshalb sei es Wunsch der Feuerwehr und einiger Bürger, dort einen Spiegel anzubringen. „Weil es eine Kreisstraße ist, muss das Landratsamt sein Einvernehmen erteilen“, stellte Otter klar.

 

Zuletzt besprach der Ausschuss, dass am Hang von Wasserburg kommend zusätzlich zum Warnschild für Radfahrer auch ein Gefahrenzeichen angebracht werden soll, um die Sicherheit zu erhöhen. „Der Hang ist gefährlich für Radfahrer“, weiß Bürgermeister Otter und obwohl bereits ein Schild angebracht ist, das Radfahrer zum absteigen auffordert, soll das zusätzliche Zeichen für mehr Sicherheit sorgen.

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