Einsparungspotenzial vorhanden

Lenkungsgruppe stellt dem Gemeinderat Rechtmehring örtlichen Energiesteckbrief vor

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Johann Bernhard und Helmut Mittermaier bilden eine Lenkungsgruppe für ein Energiekonzept zur CO2-Reduzierung in der Gemeidne Rechtmehring. Die beiden Gremiumsmitglieder haben nun etwas zusammengestellt, „damit wir in diesem Punkt etwas vorwärts kommen“, so Bürgermeister Sebastian Linner. In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellten Bernhard und Mittermaier ihre Überlegungen vor.

Es sei die große Herausforderung der Zukunft, so Bernhard: „Die Energieversorgung trotz CO2-Reduzierung.“ Deshalb gebe es einen Energiesteckbrief in dem festgestellt wurde: „Was konsumieren wir? Wo stehen wir? Und damit lässt sich entscheiden: Wie geht es weiter?“ Und: Was heißt das für die Gemeinde Rechtmehring?

 

Laut dem Energiesteckbrief für Rechtmehring aus 2013, der bald überarbeitet werden soll, werde der Endenergiebedarf in elektrische und thermische Endenergie eingeteilt. Ein Großteil des Stroms werde bereits über PV-Anlagen und Biogas-Anlagen erzeugt, so Mittermaier. Die thermische Energie werde im Privaten hauptsächlich zum Heizen gebraucht, Gewerbe und Industrie nutzen sie außerdem als Prozesswärme, beispielsweise „für die Semmeln beim Bäcker.“ Überall bestehe laut Mittermaier das Potential zur Einsparung.

 

Elektrisch sei Rechtmehring wunderbar aufgestellt, betonte Bernhard. „Wir sind eigentlich 100 Prozent Selbstversorger.“ Die thermische Energie wird allerdings nur zu 30 Prozent selbst hergestellt. Dennoch liege der Ausstoß an CO2 nur bei einem Drittel eines Durchschnittsdeutschen.

 

Über eine Versammlung sollen die Bürger informiert werden, welche Förderprogramme und Möglichkeiten es gibt, wie beispielsweise den „Energie Check Zuhause“. Auch für Gemeindeimmobilien gebe es Programme. „Viele kennen die Förderprogramme nicht“, so Mittermaier. Hier sehe er hohes Potential in vielen Häusern. Bernhard: „Es muss ein Grundsatz gelten: Entscheiden muss der Bürger für sich selbst. Wir stellen Kontakte für eine Beratung her. Aber wir wollen nichts vorschreiben.“

 

Auch Bürgermeister Sebastian Linner sagt: „Man kann immer etwas tun“ und hält den Vorschlag, die Bürger auf ihre Möglichkeiten aufmerksam zu machen, für gut. Damit könne man die Gesellschaft sensibilisieren, so Irmgard Daumoser. Das Gremium hält eine Veranstaltung für sinnvoll und setzt diese als nächsten Schritt im Sommer an, sofern es die Corona-Bestimmungen wieder zulassen.

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