Bewerbungsfristen verlängert

Hochschule Rosenheim nimmt auf die nach hinten verschobenen Schul-Abschlüsse Rücksicht

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An der Technischen Hochschule Rosenheim sind die Vorbereitungen für das kommende Wintersemester in vollem Gang. Aufgrund der besonderen Umstände durch die Corona-Pandemie und der damit verbundenen Verzögerungen bei den schulischen Abschlussprüfungen wurden die Bewerbungsfristen für eine Vielzahl von Studiengängen verlängert. Hinsichtlich der Lehre stellt sich die Hochschule derzeit für die nahe Zukunft auf eine Mischung aus Präsenz-Veranstaltungen und Online-Vorlesungen ein.

Ursprünglich hätte die Bewerbungsfrist für die meisten Studiengänge wie in den Vorjahren am 15. Juli geendet. Da die Abitur- und Fachabiturprüfungen an den Schulen in diesem Jahr jedoch einige Wochen später als sonst stattgefunden haben, sollen Studieninteressierte mehr Zeit für eine Bewerbung an der TH Rosenheim bekommen.

So ist eine Bewerbung für die meisten Bachelor-Studiengänge nun bis zum 14. August möglich.

Die Bewerbungsfristen für den Studiengang Pflegewissenschaft sowie für die berufsbegleitenden Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung für Gesundheitsberufe enden sogar erst am 15. September.

Lediglich für die Studiengänge Architektur und Innenarchitektur muss man sich bis zum 17. Juli bewerben, ebenso für den Master-Studiengang Innenarchitektur und Möbeldesign.

Eine Übersicht zu den Bewerbungsfristen und den erforderlichen Bewerbungsunterlagen bietet die TH Rosenheim unter dem Link

www.th-rosenheim.de/studien-bewerber.html.

Präsenz-Veranstaltungen soll es vor allem für Erstsemester geben!

Im Wintersemester 20/21, das für den Großteil der Studierenden am 1. Oktober beginnt, wird die TH Rosenheim nach derzeitigem Stand sowohl Veranstaltungen in Hörsälen, Seminarräumen und Laboren als auch Online-Vorlesungen und -Seminare anbieten.

„Priorität hat in jedem Fall, die dann aktuell geltenden Hygienevorschriften zu beachten und für eine größtmögliche Sicherheit zu sorgen“, betont TH-Präsident Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster.

Man wolle aber vor allem den Erstsemestern die Gelegenheit bieten, so weit wie möglich in Präsenzveranstaltungen in ihr Studium starten. „Gerade für Studienanfänger ist der unmittelbare Austausch mit den Dozenten und Kommilitonen sehr wichtig, um sich rasch kennenzulernen und ans Studentenleben zu gewöhnen“, so Köster weiter.

Bei den Vorbereitungen auf den Lehrbetrieb im Winter profitiert die Hochschule seinen Worten nach sehr von den Erfahrungen mit digitalen Formaten aus dem laufenden Sommersemester: „Wir wissen jetzt, was funktioniert und haben auch die technischen Voraussetzungen optimiert. Insofern können wir im Herbst und Winter je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens und den daraus resultierenden Maßnahmen kurzfristig reagieren.“

 

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