Ohne Gifte bewirtschaften

Konzept „Pestizidfreie Kommune“ des Bund Naturschutz wird in Garser Gremium diskutiert

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In der kommenden Sitzung des Garser Gemeinderats wird über das Konzept des Bund Naturschutz für eine pestizidfreie Kommune vorstellen. Das kündigte Joachim Kraus der Grünen-Fraktion in der jüngsten Sitzung an. Ein erster Schritt sei mit der Anschaffung des Unkrautvernichters mit Heißwasser gemacht und auch Blühflächen für Insekten würden angelegt. Nun möchte man noch einen Schritt weiter gehen.

Es sollen nicht nur Bürger darüber informieren, wie jeder privat und ohne Pestizide arbeiten kann. Auch sollen die verpachteten Flächen der Kommune geprüft und gegebenenfalls die Verträge angepasst werden, „sodass ohne Gifte bewirtschaftet werden kann“, so Kraus. Ließe sich das für Gars umsetzen, könne die Gemeinde auf einer virtuellen Karte des Bund Naturschutzes aufgenommen werden und sich „Pestizidfreie Kommune“ nennen. „Es beeinträchtigt nicht, kostet nichts und hat einen Nutzen für die Umwelt“, betonte Kraus, der darin auch die Chance sieht, den Tourismus nach Gars zu locken.

 

Doch die Idee stößt nicht nur auf Begeisterung. Vor allem Anton Lentner (FW Lengmoos) ist ein entschiedener Gegner, wenn es darum geht, Pachtverträge ökologisch oder konventionell auszulegen: „Wir spalten damit die Landwirtschaft.“

Doch Christian Nieder (Grüne) bat darum, abzuwarten und sich zuerst die Erhebungin der kommenden Sitzung anzuhören. Es betreffe nicht viele Flächen, so Nieder weiter.

Nähere Informationen gebe es in der kommenden Sitzung des Gemeinderates.

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