Kesselsee: Ernüchternde Bilanz

Polizei muss auf gefährlicher Strecke 1.200 Anzeigen und Verwarnungen in nur drei Monaten aussprechen

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Immer wieder kommt es auf der Kesselseestrecke zwischen Edling und Albaching zu schweren Unfällen. Besonders gefährlich: Die Schleefelder Kurve (Foto), in der in den vergangenen Jahren zahlreiche Motorradfahrer verunglückt sind. Polizei und Behörden haben wegen der Vielzahl an Unfällen die Strecke schon lange unter der Lupe. Seit Mai wird jetzt verschärft kontrolliert (wir berichteten). Gestern hat die Polizei Haag dazu eine ernüchternde Bilanz vorgelegt: Insgesamt gab es in den letzten drei Monaten über 1.200 Verstöße.

Die Haager Beamten kontrollierte in Zusammenarbeit mit der Polizei Ebersberg und Wasserburg und mit Unterstützung der Verkehrsdienststellen Rosenheim, Hohenbrunn und Mühldorf auf der Kesselseestrecke die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer. Innerhalb von drei Monaten wurden mehr als 1200 Anzeigen und Verwarnungen ausgesprochen.

Aufgrund der Vielzahl der Messungen im Juli sei ein Rückgang der Geschwindigkeitsübertretungen festzustellen gewesen, so die Polizei. Erfreulicherweise habe sich die Zahl der geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfälle innerhalb der drei Monaten deutlich reduziert. „Es ereignete sich nur ein einziger Verkehrsunfall.”

Auch in den nächsten Monaten wird die Polizei ihre Geschwindigkeitsmessungen auf der Kesselseestrecke weiter verstärkt durchführen, um die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle auch nachhaltig senken zu können.

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