Vorentwurf wird nochmal ausgelegt

Teile von Freimehring sollen anschließend neuen Bebauungsplan bekommen

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Der Bebauungsplan Freimehring soll aufgehoben werden. Das hatte der Gemeinderat Rechtmehring bereits in seiner Februar-Sitzung beschlossen. Anschließend hatten die Bürger die Möglichkeit, die Pläne einzusehen und Stellungnahmen, Bedenken und Anregungen abzugeben. In seiner jüngsten Sitzung wurden die eingegangenen Rückmeldungen ausgewertet und der nächste Schritt zur Aufhebung des Bebauungsplans eingeleitet.

Im Rahmen der öffentlichen Auslegung sei von den Bürgern keine Äußerung eingegangen, so Bürgermeister Sebastian Linner. Daran zeige sich, dass der alte Bebauungsplan nicht mehr gebraucht werde. Allerdings betonte die Regierung von Oberbayern in ihrer Stellungnahme, dass auch ohne einen Bebauungsplan auf flächensparende und ressourcenschonende Bauweise geachtet werden soll. Und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege forderte, Bodendenkmäler auch weiterhin zu erhalten und vor allem im Bereich der Kirche St. Andreas vorab eine Erlaubnis für Bodeneingriffe jeglicher Art einzuholen.

 

Diese Rückmeldungen werden nun in den Vorentwurf der Aufhebung berücksichtigt. „Es folgt eine zweite Auslegung“, erklärte der Bürgermeister das weitere Vorgehen. Damit soll es nochmal für vier Wochen die Möglichkeit geben, Stellungnahmen abzugeben. Somit ließe sich im September „das Ganze zum Abschluss bringen.“

 

Stattdessen soll es einen neuen Bebauungsplan für die Homberger Straße geben. Das erläuterte Bürgermeister Linner im Anschluss. So werde für einen gewissen Teil in Freimehring ein neuer Bebauungsplan aufgestellt. „Es wird sich nicht viel ändern“, so Linner, dennoch wolle die Gemeinde nicht zulassen, dass an dieser Stelle ohne einen Bebauungsplan gebaut wird. Ein Architekturbüro erarbeite vorbereitende Pläne und „macht sich Gedanken und kommt damit zu uns.“

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