„Wohl des Kindes im Vordergrund“

Kindertagesstätte St. Korbinian in Rechtmehring braucht keinen Defizitausgleich

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Wenn bei der Rechtmehringer Kindertagesstätte St. Korbinian ein Haushaltsdefizit entsteht, gleicht die Gemeinde davon den Großteil aus. Insgesamt 80 Prozent werden dann von der Kommune übernommen. Für dieses Jahr werden voraussichtlich sogar Mehreinnahmen erwartet, wie der Rechtmehringer Gemeinderat dem aktuellen Haushaltsplan in seiner jüngsten Sitzung entnehmen konnte.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass wir keinen Defizitausgleich machen müssen“, betonte Bürgermeister Sebastian Linner. Dennoch habe es im Kindergartenjahr 2018/19 sogar Mehreinnahmen von rund 20.000 Euro ergeben. Auch in diesem Jahr rechne man mit geringeren Ausgaben als Einnahmen. Und das trotz der aktuellen Corona-Krise. „Wir brauchten schnell eine Notbetreuung für die Kinder mit Eltern in systemrelevanten Berufen“, erklärte Kindergartenleiterin Veronika Fluhrer.

Seit 1. Juli konnte die Öffnungszeit wieder auf 16 Uhr verlängert werden und auch Mittagessen biete die Kindertagesstätte seither wieder an. „Wir hoffen, dass wir im Herbst wieder normal anfangen können.“ Denn insgesamt 93 Kinder sollen dann dort betreut werden. Über das Jahr steige die Zahl der Kinder in Kindergarten und Krippe sogar auf 100, so Fluhrer.

 

Dass kein Defizitausgleich nötig ist, liege laut Bürgermeister Linner auch an der guten Leitung durch Fluhrer. „Das Wohl des Kindes steht dabei immer im Vordergrund“, betont er. Gleichzeitig habe sie neben dem Kindswohl auch das Finanzielle und Wirtschaftliche gut im Griff.

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