Im Unterricht MASKE AUF ab der Fünften!

Fazit des Bildungsgipfels am Mittag: Es gilt in den ersten beiden Schulwochen verpflichtend für alle Schüler und Lehrer

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Es steht fest und das Kabinett wird es morgen offiziell beschließen: In den ersten beiden Schulwochen ist ab der fünften Klasse die Maske auch die ganze Zeit im Unterricht zu tragen. Das ist das Hauptergebnis des heutigen, offenbar äußerst harmonisch verlaufenden Bildungsgipfels um Ministerpräsident Markus Söder mit Vertretern von Schülern, Lehrern und auch Eltern. Die Grundschule – Klasse eins bis vier – wird von der Maskenpflicht im Unterricht ausgenommen. Ganz grundätzlich gilt für Städte und Landkreise in ganz Bayern aber zudem ab sofort, dass bei einer Überschreitung des Fallzahlen-Warnwertes von 35 die Maske im Unterricht zu tragen ist. Aktuell würde das somit zum Beispiel die Stadt Rosenheim (wir berichteten mehrfach) betreffen, betonte der Ministerpräsident heute im Rahmen der Pressekonferenz am Mittag.

Die zeitlich begrenzte Maskenpflicht zu Beginn des so besonderen Schulstarts am 8. September sei laut Kultusminister Piazolo zwar ein saurer Apfel – aber es sei eine Maßnahme, die wertvoll sei. Es gehe um den Normalbetrieb, den Regel-Unterricht – die Vermittlung von Wissen im Klassenzimmer und darum, Vertrauen in die Schule zu haben.

Man wolle nach der so bunt durchgemischten Urlaubszeit kein Risiko eingehen.

Bereits zuvor hatte Söder als erster Redner betont, Vollunterricht stehe vor Distanzunterricht.

Die Maske sei laut Söder der wirksamste Schutz vor Corona, den es bisher gebe. Die Maske sei besser als Schulausfall …

Der bayerische Landesschülersprecher Joshua Grasmüller zeigte Verständnis für die zeitlich begrenzte Maskenpflicht im Unterricht. Vorsicht sei besser als Nachsicht, sagte er. Es gelte, sich in der Corona-Krise an den schwächsten Schülern und Lehrkräften zu orientieren, betonte er mit Blick auf den Infektionsschutz.

Lehrer, die wegen Vorerkrankungen unter den neuen, gegebenen Umständen nicht unterrichten können, müssen laut Kultusminister ein Attest bringen – ebenso wie Schüler, die keine Maske tragen dürfen aus gesundheitlichen Gründen. Den Schulleitern sei es vor Ort vorbehalten, den Attesten bei Misstrauen nachzugehen oder im Falle eines Lehrers ein Amtsattest einzufordern., so Piazolo.

Quelle: Pressekonferenz-Liveschaltung BR

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