Nichts zu holen für die Löwen

Waldkraiburg unterliegt dem EHC Klostersee mit 2:6

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Nicht einmal 24 Stunden Regenerationszeit hatten die Waldkraiburger Löwen nach dem 7:3-Sieg zum Saisonauftakt gegen die EA Schongau in der Eishockey Bayernliga. Dies, zusammen mit weiteren Faktoren, rächte sich im Spiel gegen Klostersee, das 2:6 verloren ging.

Die Löwen begannen das erste Drittel gegen Klostersee deutlich schwungvoller als erwartet. Thomas Rott, der es von der blauen Linie in der ersten Minute versuchte oder auch Tim Ludwig der am Pfosten scheiterte, sind nur Auszüge aus den Chancen des ersten Durchgangs.

Als nach rund zehn Minuten das Tempo des Spiels ein wenig nachließ kommt auch Klostersee vermehrt vor das Gehäuse von Kevin Yeingst und konnte in der 11. Minute durch Kaller bereits zum 1:0 treffen. Auch nach diesem Führungstreffer der laufstarken Grafinger Spieler steckte Waldkraiburg jedoch nicht auf. Möglichkeiten durch Rousek, Schmidt oder Jeske in Überzahl landeten jedoch allesamt beim starken Dominik Gräubig.

Auch auf Grafinger Seiten gab es selbstverständlich Möglichkeiten, doch auch Eberwein und Gaschke scheiterten zunächst an Waldkraiburgs Schlussmann Yeingst. Kurz vor Ende dieses ersten Durchgangs kann sich Gennrao Hördt jedoch durchsetzen und die Löwen mit einem 0:2-Rückstand in die Kabine schicken. Fazit des Durchgangs: Die Löwen stärker, Klostersee kaltschnäuziger.

Im zweiten Durchgang machte sich dann die Müdigkeit bei den Löwen bemerkbar. Bereits in der 4. Minute ging es für Klostersee weiter mit dem Toreschießen. In Unterzahl trifft Florian Gaschke bevor in der 9. Minute Felix Kaller auf 4:0 erhöhen kann. Dennoch sind auch hier die Löwen noch weiter präsent und kreieren Chancen. So taucht Josef Straka in der sechsten Minute alleine vor dem Tor auf oder etwas später Michael Trox mit Nico Vogl. Beide Großchancen enden jedoch nicht hinter, sondern bei Gräubig. Die Torjägerqualität nahm auch in der Folge auf der Seite der Löwen nicht wieder zu, so war es die logische Folge, dass Klostersee, in Form von Raphael Kaefer, in der 14. Minute auf 5:0 erhöhen konnte. Eine Minute später konnte Leon Decker zwar auf Zuspiel von Seifert und Ludwig einen Treffer für die Löwen erzielen, jedoch stellten die Grafinger nur rund zwei Minuten später durch Nicolai Quinlan den alten Abstand wieder her. So ging es dann auch in die zweite Pause.

Das dritte Drittel begann mit einer fünfminütigen Strafe für den EHC Waldkraiburg, welche durch eine weitere Strafe, zeitweise in ein 5-gegen-3 ausgeweitet wurde. Diese Strafen überstanden die Löwen, die nun mit Christoph Lode im Tor agierten, jedoch schadlos. Im Allgemeinen spielte der EHC Waldkraiburg in diesem Durchgang wieder etwas stärker und verteidigte konzentrierter. Die einzige Änderung am Spielstand kam von den Löwen in Form von Michail Guft-Sokolov, der damit bereits in der 12. Minute den 6:2-Endstand besiegelte.

Am kommenden Freitag reisen die Löwen ins oberpfälzische Amberg     zum dortigen Aufsteiger.          AHA

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