Atemschutzgeräte als Lebensversicherung

Verträge auf den neuesten Stand gebracht – Haager Gerätewarte engagieren sich in Atemschutzwerkstätte

image_pdfimage_print

Die Haager Feuerwehr hat bereits vor etlichen Jahren eine Atemschutzwerkstätte eingerichtet, in der die Gerätewarte die Wartung, Pflege und notwendige Reparaturen an Atemschutzgeräten vornehmen. Nun wurden die Verträge auf den neuesten Stand gebracht und vom Haager Verwaltungs- und Kulturausschuss genehmigt.

Die Gerätewarte Thomas Schober, Philipp Buresch und Dr. Florian Haas haben eine verantwortungsvolle Aufgabe. Sie kümmern sich, dass die Atemschutzgeräte gut gepflegt und in einwandfreiem Zustand sind, denn in einem Feuerwehreinsatz sollen sie den Schutz von Leben und Gesundheit gewährleisten. „Seit fünfzehn Jahren finden sich immer wieder Kameraden, die diese Aufgabe übernehmen“, freut sich Bürgermeisterin Sissi Schätz über das Engagement der Kameraden. Nun soll der damals abgeschlossene Vertrag auf den neuesten Stand gebracht werden.

 

24 Pressluftatmer, 54 Flaschen und vier Chemikalienschutzanzüge liegen im Verantwortungsbereich der Gerätewart für Haag und Winden. „Seit 2005 haben sich diverse Vorgaben geändert“, erläutert Thomas Schober, der auch für Atemschutz und Gefahrengut zuständig ist. Wesentliche Änderungen seien beispielsweise die Dokumentation auf digitalem Weg anstatt über Karteikarten, angepasste Vergütungssätze und die genauere Beschreibung der Verantwortlichkeiten.

 

Ein jährlicher pauschaler Aufwand wurde auf etwa 3.000 Euro angesetzt, was auch damit zusammenhänge, weil die Flaschen beispielsweise selbst befüllt werden können, wie Schober erklärt. Er stellte auch die Möglichkeit vor, die Arbeiten in einer Pflegestelle in Mühldorf oder Waldkraiburg durchführen zu lassen, allerdings würden sich damit die Kosten verdoppeln und „die Geräte nach jedem Gebrauch zeitnah dorthin zu bringen und wieder abzuholen“ sei aktuell keine geeignete Alternative.

 

„Atemschutzgeräte sind die Lebensversicherung der Ehrenamtlichen“, betonte Siegfried Maier (SPD), „das sollte es der Gemeinde wert sein.“ Das sah auch das übrige Gremium so, deshalb wurden die Vertragsänderungen einstimmig vom Verwaltungs- und Kulturausschuss beschlossen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

Ein Kommentar zu “Atemschutzgeräte als Lebensversicherung

  1. Atemschutz FF Winden

    Sehr Gut! Gruß von den Windener Kameraden!

    Antworten