Vier Wildunfälle am Sonntag

Am Abend und in der Nacht - Dringender Appell der Polizei: Achtsam und bremsbereit sein

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Gleich mehrere Wildunfälle beschäftigten die Polizei am gestrigen Sonntag: Ein 35-Jähriger aus Gars war mit seinem Pkw im Gemeindegebiet von Schechen am Abend gegen 18.15 Uhr unterwegs, als ihm ein Reh ins Auto lief. Das Tier starb durch den Aufprall. Der Autofahrer blieb unverletzt. Es gab drei weitere Wild-Unfälle …

Ein Grund für die Häufung von Wildunfällen im Herbst ist, dass die Tiere auf der Suche nach Nahrung im Wald nicht mehr in der Häufigkeit fündig werden, wie im Sommer und deshalb längere Wege in Kauf nehmen müssen. Dies führt zu Querung von Straßen mit der Folge von Unfällen.

Der Appell der Polizei heute:

Seien Sie deshalb achtsam und bremsbereit. Meist queren nicht nur einzelne Tiere die Fahrbahn, häufig folgen noch weitere Tiere.

Rosenheim, Grünfeldstraße, gegen 17.45 Uhr:

Ein Sachschaden von rund 500 Euro entstand am Pkw eines 65-jährigen Autofahrers aus Regen, als er im Bereich der Grünfeldstraße in Rosenheim einen Zusammenstoß mit einem Reh hatte. Nach dem Aufprall fiel das Reh auf den Asphalt, stand aber kurze Zeit später wieder auf und lief über einen Grünstreifen weiter in den Wald.

Prutting, Vogtareuther Straße, gegen 1 Uhrin der Nacht:

Rund 1000 Sachschaden am Pkw einer 35-jährigen Autofahrerin aus Vogtareuth und ein totes Reh – das ist die Bilanz der Polizei eines Verkehrsunfalles im Bereich der Vogtareuther Straße im Gemeindegebiet von Prutting. Die 35-Jährige wurde nicht verletzt.

Schechen, B15, gegen Mitternacht zum Sonntag

Der Sachschaden am Pkw eines 19-Jährigen Rosenheimers wurde von der Polizei auf rund 1000 Euro geschätzt, als es zu einem Aufprall mit einem Reh im Bereich der B15 kam. Der Fahrer wurde nicht verletzt, dass Reh verstarb noch an der Unfallstelle.

Um die verendeten Tiere kümmerte sich jeweils der von der Polizei verständigte Jagdpächter.

 

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