„Eine total veränderte Situation”

Ramsau: Chiemgauer Rumänienhilfe braucht dringend Unterstützung

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In diesen Novembertagen beluden Hans Alt aus Ramsau und seinen Helferinnen und Helfern wieder einen Lastkraftwagen mit Hilfsgütern für die Chiemgauer Rumänienhilfe. Wie immer gab es im Anschluss für die Ehrenamtlichen eine Brotzeit zum Dank für das Helfen. Mit Sach- und Lebensmittelspenden für die Stadt Piatra Neamt machte sich der Lkw vollbeladene auf den Weg. Von Piatra Neamt kam wenige Stunden später eine schreckliche Nachricht.

Bei einem Brand in einem Krankenhaus der nordostrumänischen Stadt kamen zehn schwerkranke Covid-19-Patienten ums Leben. Unter den Opfern ist auch „Mama Tatiana“ (Tatiana Mihai) vom Kinderheim „Casa Ray“, zu dem aufgrund der jahrelangen Chiemgauer Unterstützungen eine sehr persönliche und freundschaftliche Beziehung besteht. „Mama Tatiana war für die Kinder nicht nur eine wichtige Bezugsperson, sondern auch eine Ersatz-Mutter und das fleißige Herz der Heim-Küche. Es ging ihr nach ihrer Corona-Erkrankung schon wieder etwas besser als das grauenhafte Unglück geschah.“

Erschwerend kommt hinzu, dass „Papa Mihai“ auch schwer an Covid-19 erkrankt ist. „Damit ist von heute auf morgen eine total neue Situation entstanden. Sohn Matei Mihai und seine Frau Madalina waren schon langfristig für die Nachfolge vorgesehen und halfen auch schon mit, aber jetzt brauchen sie und das Heim schnelle Hilfe. In Rumänien kommt noch erschwerend dazu, dass Kranksein eine finanzielle Katastrophe sein kann. Die beste Erste Hilfe ist natürlich Geld, das wir aufgrund unserer persönlichen Kontakte direkt an die richtige Stelle weitergeben können“, so Hans Alt von der Chiemgauer Rumänienhilfe Ramsau.

Spenden sind möglich auf das von der Kongregation der Franziskanerinnen vom Kloster in Au am Inn verwalteten Konto Raiffeisenbank Haag, Nr. IBAN: DE 74 7016 9388 0000 4271 95.   Spendenquittungen werden ausgestellt.

 

Weitere Informationen: Chiemgauer Rumänienhilfe, Hans Alt, Tel. 08072/3193,

email: info@rumaenienhilfe-ramsau.de

 

HÖ/Fotos: Hötzelsperger

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