Zu Zehnt im Lichterschein

Das ist der Plan für Weihnachten und auch für Silvester im ganzen Land - Kinder unter 14 Jahren ausgenommen

Die Bundesländer haben sich auf Kontaktregeln für Weihnachten und eventuell genauso auch für Silvester geeinigt. Laut Beschluss-Entwurf sollen vom 23. Dezember bis 1. Januar Treffen von maximal zehn Menschen (Erwachsene, Jugendliche ab 14 Jahren – aus mehreren Haushalten, nicht nur zwei) ermöglicht werden, meldet der Bayerische Rundfunk. Verbunden mit dem dringenden Appell: Davor und danach möglichst daheim bleiben! Ein privates Silvesterfeuerwerk soll offenbar erlaubt werden. Vor der Schaltkonferenz – alias Corona-Gipfel – mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am morgigen Mittwoch …

… haben sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer auf eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis mindestens Sonntag, 20. Dezember, sowie auf eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen und auch auf Regeln für die Weihnachtstage sowie Silvester verständigt. Kinder bis 14 Jahre seien an den Festtagen hiervon ausgenommen, heißt es in einer Beschlussvorlage, die dem BR vorliegt.

Der staade Advent im wahrsten Sinne des Wortes:

Vom nächsten Dienstag, 1. Dezember, an sollen die Kontaktbeschränkungen verschärft werden:

Bis kurz vor Weihnachten sollen sich maximal nur noch fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen, Kinder bis 14 Jahre sollen auch hier davon ausgenommen bleiben.

Dies soll mit einem Appell verbunden werden, sich wo immer möglich vor und nach den Feiertagen in eine möglichst mehrtägige, häusliche Selbstquarantäne zu begeben.

Unterstützt wird das in Bayern durch ein Vorziehen der Weihnachtsferien (wir berichteten). Zudem soll es auch als Appell an alle Arbeitgeber gelten, bis zum 1. Januar Ruhe einkehren zu lassen oder alternativ Homeoffice zu ermöglichen. Damit bundesweit möglichst viele Menschen daheimbleiben können.

So die Beschlussvorlage für morgen.

Kein generelles Verbot von Feuerwerk

Für Silvester wird laut Beschlussvorlage zwar empfohlen, auf ein Feuerwerk auch privat zu verzichten – verboten werden Böller und Raketen aber da nicht. Ein solches Verbot hatten die SPD-geführten Länder zunächst gefordert, hier konnten sich offenbar unionsgeführten Länder durchsetzen.

Allerdings soll auf belebten Plätzen und Straßen die Verwendung von Pyrotechnik untersagt werden, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. Auch öffentlich veranstaltete Feuerwerke sollen verboten werden.

Quelle BR

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