Gegen das Gedränge

Freistaat übernimmt die Kosten: Entscheidung zur Bestellung zusätzlicher Schulbusse trifft die jeweilige Kommune

Während die Schulbusse bei uns weiter überfüllt sind, versucht der Freistaat finanziell sein Bestes zu geben: Er übernimmt auch über das Jahresende hinaus die Kosten für zusätzliche Schulbusse in der Corona-Pandemie. Nach Angaben des Verkehrsministeriums hat das Kabinett gestern beschlossen, die Regelung bis zu den Osterferien zu verlängern, berichtet der Bayerische Rundfunk. Dies gebe den Kommunen Planungssicherheit. Da nun ab der kommenden Woche zumindest ab der achten Klasse der Wechselunterricht kommt, könnte sich das Schulbus-Bild im Advent etwas entzerren …

Aktuell fahren laut Verkehrsministerin Schreyer bereits rund 350 zusätzliche Schulbusse in Bayern, für die das Land die Kosten trägt. Der Freistaat übernimmt demnach weiterhin 100 Prozent der Kosten der Kommunen bei der Bestellung von zusätzlichen Schulbussen.

Bis zum Jahresende 2020 werden voraussichtlich 20 Millionen Euro aus dem Programm abgerufen.

Die Staatsregierung hat nun beschlossen, für das kommende Jahr 2021 ebenso 20 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Die Entscheidung zur Bestellung der zusätzlichen Schulbusse trifft die jeweilige Kommune aufgrund ihrer Einschätzung.

Quelle BR

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