Verschärfte Kontrollen ab morgen!

Die Polizei wird die strikte Ausgangssperre besonders in Hotspot-Regionen wie Rosenheim streng überwachen

Der so staade, überwachte Advent 2020: Ab dem morgigen Mittwoch werden die verschärften Corona-Schutzmaßnahmen in ganz Bayern in Kraft treten – sie sollen laut Ministerpräsident Markus Söder streng kontrolliert werden. Denn das mit dem Vertrauen sei so eine Sache – Kontrolle schade nicht, es gehe einfach um zu viel, sagt die Regierung. Bei Verstößen drohen Bußgelder. Um die Einhaltung der verschärften Corona-Regeln in Bayern sicherzustellen, solle es in den nächsten Tagen deutlich mehr Kontrollen durch Polizei und Ordnungsämter als bisher geben.

Gerade der Alkoholkonsum führe häufig dazu, dass die Maske abgenommen werde, dass mehr Leute zusammenstehen würden, so Söder. Deshalb gelte nun das strikte Verbot im öffentlichen Raum.

Das bayerische Kabinett hatte am Sonntagmittag unter anderem für ALLE in Bayern allgemeine Ausgangsbeschränkungen in Bayern beschlossen, die am heutigen Dienstag vom Landtag abgesegnet werden sollen:

Die eigene Wohnung oder das Haus darf ab dem Mittwoch nur noch aus triftigem Grund verlassen werden – wobei die Liste dieser Gründe lang ist (wie mehrfach berichtet). Neu ist das bayernweite Verbot, im öffentlichen Raum Alkohol zu konsumieren.

In Corona-Hotspots mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – aktuell die Stadt Rosenheim, der Landkreis Mühldorf (mit den Altlandkreis-Gemeinden um Haag) und auch der angrenzende Landkreis Traunstein – wird es ab morgen zwischen 21 und 5 Uhr eine strikte, nächtliche Ausgangssperre geben. Das heißt, nur in wenigen Ausnahmefällen darf man die Wohnung abends noch verlassen. Zum Beispiel zum Schichtdienst, für medizinische Notfälle oder zum Gassi gehen …

Auch nach Angaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann müssen sich insbesondere die Menschen in diesen Corona-Hotspots darauf einstellen, dass die Einhaltung der nächtlichen Ausgangssperre konsequent durch die Polizei überwacht werde. So zitiert ihn der Bayerische Rundfunk.

Es müsse dann wirklich ein besonders triftiger Grund vorliegen, dass jemand nachts um 23 oder 24 Uhr unterwegs ist …

Quelle BR

 

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