Es wird nichts geändert

Mofas dürfen Verbindungsstück zur Erlenstraße in Rechtmehring weiterhin nutzen

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Auf dem Bereich, der den Stechlring mit der Erlenstraße verbindet, sollen keine motorisierten Fahrzeuge mehr erlaubt sein. So lautet ein Antrag an den Gemeinderat Rechtmehring, der in der jüngsten Sitzung behandelt wurde. Auch die Vorfahrt am Kreuzungspunkt sei in dem Zuge zu ändern.

Mit diesen Regelungen soll das Unfall- und Gefahrenpotenzial reduziert werden. Da die Beschilderung an der Stelle fehlt, nutzen Kraftfahrzeuge die Durchfahrt noch immer und „Fußgänger sind dadurch gefährdet“, heißt es im Antrag. Dass Verkehrsschilder aufgestellt werden sollen, sei schon beschlossene Sache, berichtete Bürgermeister Sebastian Linner. Allerdings stellte er in Frage: „Wollen wir Mofas, Motorräder und E-Räder verbannen?“ Er sprach sich dagegen aus, E-Bikes und Mofas zu verbieten, das Verbindungsstück zu befahren. Allerdings müsse dann die Vorfahrt geregelt sein.

Das sah auch Klement Manzinger so und betonte: „Soll doch der Fußgänger durchgehen und der Rollerfahrer durchfahren.“ Aber, so der Gemeinderat, die Vorfahrt soll eindeutig geregelt sein. „Ich bin auch kein Tafel-Freund“, stellte Anton Hanslmeier klar, überlegte aber auch, ob ein Schild die Schwierigkeiten beseitigen könne, „wenn es anders nicht hilft.“

 

Einig war sich das Gremium aber, dass der Verkehr sich an dieser Stelle in Grenzen hält. Größtenteils werde er von Anwohnern genutzt. „Es ist schade ums Schild“, meinte auch Franz Linner. Deshalb schlug schließlich der Rathauschef vor, den Antrag zur Kenntnis zu nehmen, aber „es bleibt wie es ist.“ Er sehe hier keinen Anlass, „an der Verkehrssituation etwas zu ändern und Elektrofahrräder und Mofas zu verbieten.“ Das sah auch der Großteil des Gemeinderates so. Mit nur einer Gegenstimme beschloss das Gremium, die Situation an der Erlenstraße so zu belassen.

 

Was im Gespräch ebenfalls aufkam: Das als Rettungsweg gedachte Verbindungsstück zwischen Stechlring und Erlenstraße sei, wie Thomas Bauer anmerkte, zu schmal und das „Feuerwehrfahrzeug kommt nicht durch.“ Dem will der Bürgermeister nachgehen.

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