„Mein Großvater war kein Attentäter“

Lesung nächsten Dienstag im Rahmen des Online-Literaturfestes - Auch für Schüler ab der 9. Klasse

Kultur – live – so viele sehnen sich so sehr danach. Ein Lichtschimmer: Seit dem vergangenen Freitag öffnen nun Veranstalter in der Heimat ihre Türen für das Literaturfest Leseglück – aufgrund der aktuellen Situation aber „nur“ digital (wir berichteten). Bis 18. Februar heißt es in der Region trotzdem wieder: Grenzenlos Literatur! Live und online gibt’s am kommenden Dienstag – auch als Tipp fürSchüler der 9. bis 11. Klassen: Stauffenberg. „Mein Großvater war kein Attentäter“ …


Sophie von Bechtolsheim, geboren 1968, ist Historikerin und Kommunikationswissenschaftlerin. Die Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg lebt und arbeitet als Mediatorin in Uffing am Staffelsee und setzt sich zudem für den Täter-Opfer-Ausgleich ein. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944.

Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg (* 15. November 1907 – † 21. Juli 1944 in Berlin) war ein deutscher Offizier der Wehrmacht.

Er wurde während des Zweiten Weltkriegs eine der bekanntesten Persönlichkeiten des militärischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Oberst von Stauffenberg war Hauptakteur bei dem Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler und als Stabschef beim Befehlshaber des Ersatzheeres entscheidend an der anschließenden „Operation Walküre“, dem Versuch eines Staatsstreiches, beteiligt. Nach dessen Scheitern wurde er auf Befehl von Generaloberst Friedrich Fromm noch am 20. oder am 21. Juli 1944 im Hof des Berliner Bendlerblocks standrechtlich erschossen.

Sophie von Bechtolsheim erzählt von den zahlreichen Stauffenberg-Bildern, die ihr im Laufe ihres Lebens begegnet sind – in der Wissenschaft, in den Medien, in der Familie. Sie fragt danach, wie die Protagonisten des 20. Juli heute noch Vorbilder sein oder es wieder werden können. Wie hängen Verantwortung und Schuld zusammen? Wieviel ist uns Freiheit heute wert?

Kursnummer 21353

Datum

Termin: Dienstag, 2. Februar, um 19.30 Uhr

Kosten

  • fünf Euro Erwachsene
  • drei Euro SchülerInnen (Klasse 9 – 11)

Anmeldung

Bis spätestens kommenden Montag, 1. Februar, 14 Uhr unterwww.ebw-rosenheim.de

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