Mühldorf weiter über 100

14 neue Corona-Fälle - Kommende Woche an den Schulen Distanzuntzerricht

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Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf gibt es seit der letzten Statusmeldung vom gestrigen Donnerstag 14 neue bestätigte Corona-Fälle. Im Landkreis Mühldorf liegen damit insgesamt 4.825 bestätigte Fälle vor. Bislang wurden insgesamt 132 Fälle der britischen Virus-Mutation im Screening-Test nachgewiesen, darüber hinaus  gibt es fünf Verdachtsfälle auf die südafrikanische Variante. 4.496 Personen sind insgesamt wieder genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell laut RKI  bei 114,8.

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf 201 aktive Fälle. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt 128.

Das aktuelle Infektionsgeschehen lässt sich laut dem Leiter des Gesundheitsamtes,  Dr. Benedikt Steingruber, nicht auf einen einzelnen großen Ausbruch zurückführen. Mit 55 Prozent findet der Großteil der Ansteckungen in der Woche vom 5. bis 11. März im privaten Umfeld statt. 21 Prozent sind auf einzelne Fälle in Betrieben zurückzuführen. Ursächlich für die hohen Infektionszahlen ist seiner Einschätzung nach der Anstieg der britischen Virus-Mutation: „Hier liegt die Quote der nachgewiesenen Fälle in den letzten Wochen mittlerweile bei nahezu 50 Prozent. Diese Variante breitet sich in den Familien und im Umfeld sehr schnell aus.“

 

Schul- und Kita-Regelungen in der Woche ab Montag, 15. März

Nach der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung werden freitags anhand des aktuellen Inzidenzwertes die Regelungen für Schulen und Kitas für die darauffolgende Woche festgelegt. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt am heutigen Freitag  bei 114,8. Daher gelten ab Montag, 15. März, für die gesamte Woche – also unabhängig vom weiteren Verlauf des 7-Tage-Inzidenzwerts – folgende Regelungen:

An den Schulen im Landkreis findet Distanzunterricht statt. Abweichend hiervon findet in den Abschlussklassen aller weiterführenden und beruflichen Schulen sowie der Staatsinstitute für die Ausbildung von Fach- und Förderlehrern Wechsel- beziehungsweise Präsenzunterricht bei einem Mindestabstand von 1,5 Meter auch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 statt. Im Einzelnen fallen darunter laut Kultusministerium  folgende Abschlussklassen:

 

  • an Mittelschulen und Förderzentren die Jahrgangsstufen 9 und 10 sowie die Vorbereitungsklassen 2, mit Ausnahme der Förderzentren geistige Entwicklung
  • an Förderzentren geistige Entwicklung die Jahrgangsstufe 12 (Abschlussklasse)
  • an Mittelschulen die Deutschklassen der Jahrgangsstufe 9 einschließlich der jahrgangskombinierten Klassen mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9
  • an den Realschulen die Jahrgangsstufe 10
  • an den 3-stufigen Abendrealschulen die Jahrgangsstufe 3 und an der 4-stufigen Abendrealschule die Jahrgangsstufe 4
  • an den 3-stufigen und 4-stufigen Wirtschaftsschulen die Jahrgangsstufe 10 sowie an den 2-stufigen Wirtschaftsschulen die Jahrgangsstufe 11
  • an Gymnasien die Jahrgangsstufe 12
  • an den Abendgymnasien und den Kollegs die Jahrgangsstufe III
  • an den Beruflichen Oberschulen die Jahrgangsstufen 12 und 13
  • Abschluss-Jahrgangsstufen an allen sonstigen beruflichen Schulen, in welchen Schülerinnen und Schüler Abschlüsse (einschließlich Kammerprüfungen) erwerben
  • die jeweils betroffenen Schülerinnen und Schüler an den Schulen für Kranke in Abstimmung mit den Kliniken
  • am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern und am Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern jeweils die Abschlussjahrgänge sowie am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern auch die Vorabschlussjahrgänge.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind mit Ausnahme der Notbetreuung geschlossen.

Die Öffnung der Schulen und Einrichtungen ist frühestens wieder ab der darauffolgenden Kalenderwoche möglich. Die Entscheidung hierzu fällt anhand des Inzidenzwertes am kommenden Freitag für die Woche ab dem 22. März.

Mit Stand 12. März sind insgesamt 9.655 Personen mindestens einmal geimpft, davon 3.211 in den Alten- und Pflegeheimen und 6.444 im Impfzentrum. 4.852 Personen haben bereits die zweite und damit abschließende Impfung erhalten.

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