Mobilitätswochen in Haag

Noch bis 25. April heißt es „Im Team die Energiezukunft bewegen"

Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „Team Energiewende Bayern“ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums starteten in Haag die  Themenwochen Mobilität“. Der Markt Haag organisierte eine Kick-Off-Veranstaltung zum Thema Elektromobilität am Bürgersaal. Fast alle Anwesenden waren mit ihren privaten sowie dienstlichen Elektroautos angereist. „Der Markt Haag nutzt bereits verschiedene Elektrofahrzeuge“, so Bürgermeisterin Sissi Schätz. „Während der Mobilitätswochen bieten wir diverse Aktionen, um unseren Bürgerinnen und Bürgern die Elektromobilität näher zu bringen.“ Die Marktgemeinde, die Kraftwerke, die Bürger – jeder sei bei diesem Thema gefordert.
 

Folgende Aktionen stehen bis 25. April auf dem Programm:

Webinar „Mein nächstes Auto wird elektrisch! Ist der Umstieg auf ein E-Auto wirklich sinnvoll?“ am Mittwoch, 21. April, um 19:30 Uhr mit dem Referenten Hans Urban
Quiz zur Elektromobilität und Familienrallye. Zu gewinnen gibt es dreimal ein Wochenende mit dem Renault ZOE des Markt Haag und sieben 15-Euro-Gutscheine für das „Mümo E-Auto” (Standort: Am Schachenwald 1) oder den E-Roller

Möglichkeit zur Besichtigung und Probefahrt des Renault ZOE mit Terminvereinbarung für Freitag, 23. April, zwischen 14 und 17 Uhr oder am Samstag, 24. April, zwischen 9 Uhr und 12 Uhr.

„Mobilitätshelden gesucht“: kostenlose Nutzung des „Mümo eCarsharing”-Angebots bis 25. April im Rahmen einer „Sharing Challenge“ unter dem Motto „den privaten Pkw einfach mal stehen lassen“. Mehr Infos: www.muemo.bayern.
Nähere Informationen sind auf der Website des Markt Haag unter www.markt-haag.de  zu finden sowie auf Facebook und Instagram (markthaag).

Hans Urban, anerkannter Experte in den Bereichen Photovoltaik, E-Mobilität und Speicher erläuterte: „Die Vorurteile geringer Reichweite bestimmen beim E-Auto oft noch die Wahrnehmung, doch die Realität sieht inzwischen anders aus: 14 Prozent E-Auto-Zulassungsanteil waren es im Dezember 2020 und in den ersten Monaten diesen Jahres waren es ebenfalls an die zehn Prozent. Es gibt immer mehr Leute, die umdenken und etwas ändern wollen.“ Weiterhin mahnte er: „Wir haben ein Problem: Nicht den Klimawandel, sondern die Klimakatastrophe.“ Selbst bei uns gebe es sinkende Niederschläge und steigende Temperaturen und anderswo sei das noch viel schlimmer. „Wir brauchen eine komplette Trendumkehr. Weniger Verkehr, mehr Fahrrad und ÖPNV wäre wünschenswert.” Für die Landbevölkerung sei das E-Auto dabei „eine optimale Lösung“. Die Förderungen und Steuervorteile, die derzeit für E-Autos angeboten werden, könnten nur „der Anfang einer Trendumkehr“ sein, denn „umsetzen müssen wir. Es geht nicht um unsere Umwelt. Es geht um die Lebensgrundlagen unserer Kinder.“

 

Die Kraftwerke Haag (KWH) stehen als Partner für die E-Mobilität in der Region zur Verfügung. „Wir bauen den Sektor E-Mobilität gerade stark aus. Wir wollen Lösungen anbieten, die umsetzbar bzw. praktikabel sind und zwar für den öffentlichen, gewerblichen und auch den privaten Bereich.“, so Dr. Ulrich Schwarz, Geschäftsführer der KWH. Es sei in Planung, mit interessierten Kommunen nicht nur eine gemeinsame Ladeinfrastruktur zu errichten, sondern auch ein Carsharing-Programm aufzusetzen. Auch werde es bald ausgewählte Wallboxen mit speziellen Ladetarifen für den privaten Bereich im Angebot der KWH geben.

Bürgermeisterin Sissi Schätz hofft nun auf eine rege Teilnahme an den gebotenen Aktionen, um mehr Bewusstsein für E-Mobilität zu bilden.

 

Foto: oben (von links): Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag, Robert Otter (Bürgermeister von Gars ), Umweltreferent Hans Urban, Bürgermeisterin Sissi Schätz, die Vertreter der KWH mit Marius Regler, Dr. Ulrich Schwarz dem E-Mobilitäts-Team sowie Thomas Weber (Bürgermeister von Soyen) vor den angereisten E-Fahrzeugen.

 

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