In der jüngsten Sitzung des Haager Verwaltungs- und Kulturausschusses im Bürgersaal (wir berichteten) wurde eine neu geplante Großtagespflege mit dem Namen „Landkinder“ vorgestellt. Der Ausschuss hat dem Konzept zugestimmt und empfohlen, dass der Gemeinderat in der nächsten Sitzung endgültig grünes Licht gibt. „Die CSU Haag unterstützt dieses Vorhaben und das große Engagement von Christine Langenfeld und Martina Huber-Grzebien. Wir freuen uns, wenn es endgültig genehmigt und umgesetzt wird. Ein großartiges Angebot und Unterstützung für junge Familien und eine Bereicherung für unsere Gemeinde“,sagt CSU-Vorsitzender Ludwig Schletter.

„Nachdem eine Tagesmutter aus Altdorf unerwartet aufgehört hat, kommt die Idee der Landkinder in Winden gerade recht. Auch auf Hinblick das Neubaugebiet in Oberndorf werden neue Betreuungsplätze benötigt“, so der Vorsitzende weiter.

„Landkinder“ wird im Ortsteil Winden in einem derzeit unbenutzten Wohnhaus mit großem Garten eingerichtet. Dieser soll kindgerecht umgestaltet werden.

Christine Langenfeld und Martina Huber-Grzebien, planen ab September 2021 eine Großtagespflege zu eröffnen. Die umfangreiche und professionelle Betreuung soll so für zehn Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren ermöglicht werden.

Für die Gemeinde Haag wäre eine Realisierung dieser Großtagespflege eine große Bereicherung, die ein zusätzliches und attraktives Angebot für junge Familien darstellt. Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen ist in Haag groß. Berufstätige Eltern hätten hierdurch die Möglichkeit ihr Kind in einer Tagesstätte unterzubringen, in der optimal auf die Bedürfnisse ihrer Kinder eingegangen werden kann.

Zur Finanzierung möchte die Initiative die Möglichkeit des Artikels 20a BayKiBiG nutzen.
Auf dieser Basis wäre es den beiden Initiatorinnen möglich, die Einrichtung selbstständig zu betreiben. Genauere Details und Auflagen werden noch mit den Beteiligten Christine Langenfeld und Martina Huber-Grzebien besprochen.

Selbstverständlich blieben auch kritische Fragen nicht aus. Die Befürwortung erfolgte aber letztlich nur mit einer Gegenstimme.