Ministerpräsident Markus Söder hat im bayerischen Landtag die Corona-Beschlüsse am heutigen Freitag verteidigt. Von der Opposition gab es teils heftige Kritik an den Maßnahmen. Söder äußerte Verständnis für die Ungeduld vieler Menschen. Er verstehe, dass die Stimmung gereizter werde. Die Vorsicht der Politik rechtfertigte er mit Verweis auf die Corona-Mutationen, die gegenwärtig in Europa auf dem Vormarsch sind. Wer die Gefahr der Mutationen ignoriere, der riskiere Leben, sagte er. Da besonders in Ostbayern die britische Mutation vermehrt nachgewiesen wurden, seien nun die strikten Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol beschlossen worden. Söder verteidigte auch diese Maßnahme: „Einmal Ischgl reicht!“

Man brauche eine Extra-Reaktion und deswegen seien Tirol und Tschechien zu Mutationsgebieten erklärt worden.

Möglich sind Einreisen jetzt nur noch mit einem negativen Test. Wer das nicht vorweisen könne, der werde an der Grenze zurückgewiesen …