Haager Festverein zieht online Bilanz und gibt Ausblick in Zeiten von Corona

Als sich im Februar vergangenen Jahres der Haager Festverein gründete (wir berichteten), hätte wohl niemand von den Verantwortlichen einen solch schwierigen Start erwartet. Bereits im zweiten Jahr hintereinander wird corona-bedingt das traditionelle Haager Herbstfest nicht stattfinden. „Die weiteren Aktivitäten unseres Festvereins sind sehr stark von der Entwicklung des Pandemiegeschehens abhängig. Ein Herbstfest, wie wir es kennen und lieben, wird es aber sicher auch heuer nicht geben“, wie Vorsitzender Dr. Stephan Dörfler bei der Mitgliederversammlung, die diesmal online stattfinden musste, bekanntgab.

Erfreut zeigte sich Dörfler darüber, dass man seit dem Start vor gut einem Jahr die Mitgliederzahl kontinuierlich steigern konnte, was in Zeiten der Pandemie nicht ganz selbstverständlich sei.

Der Vorsitzende ließ dann das Vereinsjahr Revue passieren, zeigte nochmals die Verhandlungen mit der Gemeinde in Sachen Bezuschussung des Kulturprogramms auf und gab einen kurzen Ausblick. „Unsere Vorstandschaft trifft sich regelmäßig virtuell und wir sind jederzeit bereit, auf verschiedene Situationen in und nach der Pandemie angemessen reagieren zu können.“

Auch der Vater, Initiator und Organisator des Herbstfestes, wie man es heute kennt, Festwirt Bernd Furch, zeigte sich erfreut darüber, dass der Festverein auch in schwierigen Zeiten wächst und gedeiht. „Wir haben auch für den Herbst schon verschiedenen Ideen für die eine oder andere Ersatzveranstaltung. Mal schauen, was Corona zulässt.“ Furch versprach: „Was auch immer passiert: Einen Erntedankgottesdienst soll es auf jeden Fall geben.“