Bebauungsplan für den Bereich südlich der Gartenstraße ist im Gespräch im Bau- und Umweltausschuss

Südlich der Gartenstraße befindet sich ein etwa 10.000 Quadratmeter großes Gebiet. Dem Bau- und Umweltausschuss Haag lag nun in seiner jüngsten Sitzung ein Antrag vor, in einem Teil eine Entwicklungssatzung aufzustellen und Baurecht zu schaffen. Die Gemeinde sehe „die ganze Fläche als Einheit und einheitlich zu beplanendes Gebiet“, so Bürgermeisterin Sissi Schätz.

Das Landratsamt sehe hier eine geeignete Fläche für einen Bebauungsplan, betonte die Rathauschefin und fand selbst, hier solle sich „langfristig etwas entwickeln.“ Mit einem Bebauungsplan wolle die Gemeinde signalisieren, „dass wir gemeinsam etwas umsetzen können“, Schätz weiter. Zudem solle das Ansiedlungsmodell angewandt werden. Auch Klaus Breitreiner (CSU) sieht in diesem Antrag die Möglichkeit „alte Sachen zu heilen“ und mittels eines Bebauungsplans auch zusätzliche Parkplätze für den Kindergarten zu schaffen.

Dr. Bernhard Grabmeyer (FWH) befürchtete aber, dass nicht alle Grundstückseigentümer Interesse an einem Bebauungsplan haben. Auf Nachfrage von Christine Sax (Grüne) zeigte Sabrina Grünke vom Bauamt aber auf, dass es möglicherweise zu Schwierigkeiten komme, wenn die Fläche verringert werde und nur einzelne Bereiche einen Bebauungsplan bekommen, „weil wir sonst schnell in den Innenbereich rutschen“. Jetzt handle es sich durch die Größe des Gebiets um einen „Außenbereich im Innenbereich“, so Grünke. Entscheidet sich das Gremium dafür, etwas zu entwickeln, gehe die Gemeinde ins Gespräch mit den Eigentümern, versicherte die Bürgermeisterin und auch Hans Urban (CSU) betonte, die Aufgabe des Gremiums sei nicht zu diskutieren, „wer welche Ziele haben könnte“, sondern: „Was ist für Haag zukunftsfähig?“

Mit zwei Gegenstimmen beschloss der Bau- und Umweltausschuss Haag einen Bebauungsplan für das Gebiet anzustreben. Das Gremium will die Grundstückseigentümer in die Überlegungen miteinbeziehen.