Harter Schlagabtausch mit schlechtem Ende

Mit 4:6 musste sich der EHC Waldkraiburg am Freitagabend in Bad Kissingen geschlagen geben. Die personell arg dezimierten Industriestädter lieferten sich mit der technisch starken Truppe aus Unterfranken einen heißen Tanz und in den ersten beiden Dritteln fielen acht Tore, am Ende hatte der amtierende Landesligameister aber die Nase vorn. Für den EHC trafen Michael Rimbeck, Bobby Chaumont und zweimal Povilas Verenis.

Recht überschaubar war das, was die EHC-Trainer Alex und Sergej Piskunov am Freitag an Spielermaterial mit nach Bad Kissingen nahmen. Gerade einmal 15 Mann, inklusive der beiden Torhüter, darunter mit Tobias Thalhammer, Daniel Schmidt und Philipp Seifert nur drei Verteidiger. Thomas Rott und Tim Ludwig fehlten verletzt, Alexander Imiolek musste kurzfristig passen und auch Felix Lode konnte nicht. Da passte es ins Bild, dass man nach „kurzweiligen“ fünfeinhalb Stunden Busfahrt auch schon da war.

Früh ging Bad Kissingen bereits in Führung, bedingt durch eine katastrophalen Wechselfehler der Löwen. Der starke Anton Seewald stand dadurch vollkommen alleingelassen an der blauen Linie und schloss sein Solo gegen Korbinian Sertl sehenswert ab (05:04). Nach einigen Minuten hatten sich die Löwen dann aber klimatisiert und Michael Rimbeck schlug zurück mit dem Ausgleich zum 1:1 (12:07). Die Wölfe aber ließen nicht locker und der Litauer Verteidiger Domantas Cypas brachte seine Farben kurz darauf wieder in Führung (13:36). Damit war das letzte Wort im ersten Drittel aber noch nicht gesprochen, es wog hin und her und stark von Povilas Verenis in Szene gesetzt überwand Bobby Chaumont Kissingens Schlussmann Benjamin Dirksen zum erneuten Ausgleich (17:16).

 

Zum Auftakt des mittleren Abschnitts war es dann wieder Seewald, der das erste Ausrufezeichen setzte und Kissingen zum dritten Mal an diesem Abend in Führung brachte (24:36), doch wieder hatten die Löwen eine Reaktion entgegenzusetzen: Chaumont hatte diesmal das Auge für Verenis und der 28-Jährige Litauer machte es seinem kanadischen Teamkollegen gleich und traf zum 3:3 (27:54). Der Schlagabtausch war jedoch noch lange nicht zu Ende, zum dritten Mal an diesem Abend trug sich dann nämlich Seewald in die Torschützenliste ein (34:06) und wieder schlug der EHC in Person von Verenis zurück (36:55).

 

Mit 4:4 ging es somit ins letzte Drittel, doch früh machte Mikhail Nemirovsky die Waldkraiburger Motivation erst einmal wieder zunichte. Mit einem Traumpass von- natürlich- Seewald wurde der Routinier in Szene gesetzt und ließ Sertl keine Chance (41:37). Wenig später sah es aus, als ginge es weiter wie in den ersten 40 Minuten, denn die Löwen bejubelten den Ausgleich mit einem Hammer von der blauen Linie- wegen Abseits wurde der Treffer aber nicht gegeben.

122 Sekunden vor dem Ende nahmen die Piskunovs ihre Auszeit und Sertl verließ das Eis. Kissingens Anton Zimmer vergab in der Folge die Entscheidung, auf der anderen Seite hatte Nico Vogl eine gute Gelegenheit zum fünften Mal in diesem Spiel für die Löwen auszugleichen. Am Ende aber schafften es die Kissinger sich zu befreien und wer sonst außer dem Deutsch-Russen Anton Seewald hätte es sein können, der zum 6:4-Enstand einschiebt. Damit war der 22-Jährige an allen sechs Treffern beteiligt: Vier Tore erzielte er selbst, die zwei anderen bereitete er vor.

 

Eishockey Oberliga Verzahnungsrunde 2018/ 2019, 11.Spieltag. EC Bad Kissingen – EHC Waldkraiburg 6:4 (2:2/ 2:2/ 2:0). Tore: 1:0 05:04 Seewald A. (Eirenschmalz S.), 1:1 12:07 Rimbeck M. (Vogl N., Hradek C.), 2:1 13:36 Cypas D. (Seewald A., Zimmer A.), 2:2 17:16 Chaumont R.(Verenis P., Vogl N.), 3:2 24:36 Seewald A. (Zimmer A.), 3:3 27:54 Verenis P. (Chaumont R., Guft-Sokolov M.), 4:3 34:06 Seewald A. (Zimmer A.), 4:4 36:55 Verenis P. (Hämmerle D.), 5:4 41:37 Nemirovsky M. (Seewald A., Cypas D.), 6:4 59:22 Seewald A. (Cypas D. ENG). Strafen: EC Bad Kissingen 2 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 4 Strafminuten. Zuschauer: 289.

 




Saisonstart in Dubai

Für den aus Maitenbeth stammenden Profigolfer Aaron Leitmannstette beginnt nächste Woche wieder die Saison. In Dubai und Oman stehen die ersten Profiturniere an. An Oman hat Aaron gute Erinnerungen an den Platz, er konnte hier seinen ersten Erfolg als Profi erringen. Aaron hofft auf seine guten Leistungen des letzten Jahres mit vielen Starts auf der Challenge-Tour und European-Tour anknüpfen zu können.

Nach nun fast dreimonatiger Winterpause, gemixt mit Fitness- und Techniktraining freut er sich auf seinen ersten Auftritt in der neuen Saison.

 

Foto: Europeantour Event in Prag.




Klaus Bisl mit neuem Standort in Mühldorf

PR – Die Continentale Bezirksdirektion Klaus Bisl aus Pfaffing feiert morgen, Samstag, Wiedereröffnung des Mühldorfer Büros am neuen Standort in der Tuchmacherstraße 3.
Dazu gibt es von 10 bis 16 Uhr einen Tag der offenen Tür. Für das leibliche Wohl ist
gesorgt. Um 10 Uhr führen die Mühldorfer Schäffler ihren bekannten
Schäfflertanz vor.

Direkt-Kontakt:

Continentale
Bezirksdirektion
Klaus Bisl

Tuchmacherstraße 3
84453 Mühldorf
Telefon: 08631/15651
info.bisl@continentale.de




Zwei wichtige Spiele vor der Brust

Mit den Partien beim EC Bad Kissingen am morgigen Freitag um 20 Uhr und dem Heimspiel in der Raiffeisen-Arena am Sonntag um 17.15 Uhr gegen den EHC Klostersee hat der EHC Waldkraiburg zwei echte Sechs-Punkte-Spiele vor der Brust. Bad Kissingen liegt punktgleich mit den Löwen auf Rang 5, die Grafinger mit 16 Zählern auf Platz 3. Es geht so eng in der Verzahnungsrunde zu, dass man ab sofort eigentlich keine Punkte mehr unnötig liegen lassen darf.

Die Aufgaben für die Mannschaft von Alex und Sergej Pisknov sind jedoch alles andere als leicht- Gegen Bad Kissingen unterlag man Anfang Januar im Heimspiel mit 2:3, in Klostersee setzte es zum Auftakt der Verzahnungsrunde sogar ein heftige 2:9-Klatsche. Was bei den Löwen Mut macht aber, ist die Tatsache, dass man sich damals noch komplett in stürmischen Zeiten befand und nahezu täglich Spieler den EHC Waldkraiburg verließen. Trotzdem wird man sich strecken müssen: Die Wölfe aus Bad Kissingen konnte bisher die Hälfte aller Spiele gewinnen, darunter ein 6:3 gegen Landsberg, ein 7:4 gegen Peißenberg, ein 7:2 gegen Füssen und neben dem Sieg in Waldkraiburg ein 7:2-Sieg gegen Erding am letzten Sonntag.

Mit Rang 5 und nur drei Punkten Rückstand auf den aktuell zweitplatzierten TEV Miesbach hat der letztjährige Landesligameister auch gute Chancen auf den Aufstieg in die Oberliga Süd. Stärkster Angreifer der Mannschaft von Mikhail Nemirovsky und Michael Rosin ist derzeit Anton Zimmer, der im Sommer von den Crocodiles Hamburg nach Unterfranken gekommen war. In zehn Spielen erzielte der 24-Jährige elf Tore und bereitete vier Treffer vor. Damit ist Zimmer auch teaminterner Topscorer der Wölfe.

Bester Scorer vom Sonntagsgegner Klostersee ist Routinier Bob Wren. Der 261-malige DEL-Spieler führte bereits nach der Vorrunde die interne Liste der Grafinger an, mit 41 Scorerpunkten (14 Tore) in 24 Spielen. In der Verzahnungsrunde traf der 44-Jährige Kanadier in zehn Spielen neun Mal ins Schwarze, weitere neun Tore legte er auf. Wie Bad Kissingen konnte auch der EHC Klostersee fünf der bisherigen zehn Spiele gewinnen, eine der Niederlagen, nämlich das 4:5 in Garmisch, kassierte man erst in der Verlängerung. Somit haben die Grafinger 16 Punkte auf dem Konto und entsprechend hinter Miesbach mit 18 Zählern und dem mit 27 Punkten enteilten SC Riessersee den dritten Platz inne.

An das Hinspiel haben die Löwen alles andere als gute Erinnerungen, denn mit 2:9 kam man mächtig unter die Räder und in der Höhe sogar verdient. Nicht zuletzt deshalb will man es am Sonntag nun besser machen und versuchen, den spielstarken Grafingern keinen Raum zur Entfaltung geben. Will man in der Tabelle weiter vorankommen und Boden auf Miesbach gut machen, muss man seine Chancen in den beiden 6-Punkte-Spielen des Wochenendes nutzen und keine Zähler unnötig liegen lassen. GM




Im Westen wird es schon Frühling

„Die nächsten Tage werden überaus sonnig, trocken und vor allen Dingen sehr warm. Die Kanaren bringen uns den Frühling ins Land und das mitten im Hochwintermonat Februar. Statt nächtliche Werte bis minus 20 Grad bekommen wir am Wochenende Topwerte bis zu 17 Grad im Westen Deutschlands. Das sind Werte, die es normal erst Ende März oder sogar erst Anfang April gibt. Es ist für die Jahreszeit viel zu warm. Die warme Luft kommt aus Südwesteuropa und startet in diesen Stunden irgendwie im Bereich der Kanaren”, so Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

„Die nächsten Tage bringen vielen Regionen Deutschlands mehr Sonnenschein, als es im gesamten Monat Januar gegeben hat. Dazu wird es vielfach zweistellig mild. Nachmittags kann man sich sogar mal mit dem T-Shirt in die Sonne setzen. Aber aufgepasst: Da es klar ist, ist es auch nachts wolkenlos und morgens kann es dann fast überall leichten Frost geben. Morgens sollte man also nicht unbedingt im T-Shirt das Haus verlassen. Doch am Nachmittag gegen 14 oder 15 Uhr kann man schon mal ein bis zwei Stunden in der warmen Sonne im T-Shirt genießen. Auch nächste Woche geht das warme Wetter im Westen Deutschlands weiter, wobei es dann auch wieder ein paar mehr Wolken geben kann“, erklärt Jung.

Grafik oben: Die Höchstwerte am Samstag klettern im Westen Deutschlands stellenweise bis 15 Grad, in einzelnen Regionen sind dabei auch mal 16 oder 17 Grad möglich – das ist für Mitte Februar deutlich zu warm.

Im Südosten Bayerns bleibt es dagegen mit sieben bis neun Grad deutlich kühler. (www.wetterdata.de). 

Die nächsten Tage im Überblick für Deutschland:

Mittwoch: 5 bis 10 Grad, im Norden meist viele Wolken, nach Süden freundlich und trocken

Donnerstag: 7 bis 14 Grad, vielfach sonnig und trocken

Freitag: 10 bis 16 Grad, nach Nebel viel Sonne und trocken

Samstag: 10 bis 17 Grad, ungewöhnlich warmes Wochenende, viel Sonne und trocken

Sonntag: 8 bis 16 Grad, vielfach freundlich und trocken

Montag: 10 bis 15 Grad, mal Sonne, mal Wolken, trocken

Dienstag:  8 bis 13 Grad, Mix aus Wolken und Sonne, im Nordwesten auch etwas Regen möglich




Freude am Spiel stand im Mittelpunkt

Sport und Sparkasse – dass dies zwei gut harmonierende Partner sein können, das zeigte sich beim 20. Sparkassen-Juniorcup, der an sechs Veranstaltungstagen und Wochenenden ausgetragen und nunmehr beendet wurde. Das Fußball-Hallenturnier mit Rahmenveranstaltungen für alle Altersgruppen und Vereine in der Sporthalle von Bad Endorf wurde nicht nur für die Spieler und Sportler, sondern auch für die Besucher und Organisatoren zu einem vollen Erfolg. Auch Teams aus dem Altlandkreis Wasserburg waren mit dabei und erfolgreich …

Unser Foto (von links): Sandra Flöss (Leiterin Orga-Team), Kerkhoff Tobias (Leiter GS Sparkasse Bad Endorf), Peter Hinterstocker (stellvertretender Jugendleiter), Hermann Maier (Jugendleiter).

„Der Sparkassen-Junior-Cup bietet der Fußball-Jugend eine tolle Plattform, sich zu messen und ihr Talent unter Beweis zu stellen. Bei allem Siegeswillen und Ehrgeiz stehen Fairness, Teamgeist, die Freude am Spiel, der Zusammenhalt untereinander und ein fröhliches Miteinander stets im Vordergrund“, so Tobias Kerkhoff als Teamleiter der Sparkassen-Geschäftsstelle Bad Endorf in seinen Begrüßungsworten. Sein besonderer Dank für die umfassende organisatorische Unterstützung galt dem TSV Bad Endorf.

Die Siegerteams waren: G-Junioren (Bambini) vom TSV Bernau, F2-Junioren vom TSV Bad Endorf, F1-Junioren vom TSV Haag , E2-Junioren vom SB Chiemgau-Traunstein, E1-Junioren vom TSV 1860 Rosenheim, D2-Junioren von der SG Raubling-Nicklheim, D1-Junioren vom TSV Bad Endorf 1, C2-Junioren vom TSV 1860 Rosenheim, C1-Junioren von der SB Chiemgau-Traunstein, B-Junioren vom TSV Eiselfing, A-Junioren von der JFG Bavaria-Isengau.

Für alle Siegerteams und aktiven Sportler gab es von Sandra Flöss (Leiterin Orga-Team), von Tobias Kerkhoff (Geschäftsstelle Bad Endorf), von Peter Hinterstocker (stellvertretender Jugendleiter) und von Hermann Maier (Jugendleiter) schöne Erinnerungspreise.

Foto: Hötzelsperger




Nachwuchs weiter auf Erfolgskurs

Auch beim jüngsten Turnier in Raubling ließen die jungen Kicker vom TSV 1864 Haag um Trainer und Jugendleiter Tim Frische nichts anbrennen. In einem stark besetzen F2-Turnier setzen sich die Jungs souverän mit 11:2 Toren ungeschlagen durch, im Halbfinale schlug man den SC Frasdorf mit 3:0 und auch das Finale konnte man souverän mit 3:0 gegen den Gastgeber TuS Raubling gewinnen. Nun freuen sich alle auf das Heim-Turnier, den Autohaus Haag-Cup, am 23. und 24. Februar.

 




Beim EHC: Jubiläum und Abschied

Den 16. März sollten sich alle Fans des EHC Waldkraiburg schon einmal rot anstreichen. Denn unter dem Motto „Löwen Old Stars vs. Hämmerle & Friends“ feiern die Industriestädter ihr 50-jähriges Bestehen sowie das Karriereende ihres aktuellen Kapitäns Daniel Hämmerle. Mit einem bunten Rahmenprogramm, Freibier und vielen ehemaligen verdienten Akteuren, die sich dann auch noch auf dem Eis duellieren werden.

Der EHC Waldkraiburg plant ein großes Event zum 50. Geburtstag und gleichzeitig wird im Rahmen eines tollen Legendenspiels der aktuelle Kapitän Daniel Hämmerle verabschiedet, der knapp 500 Spiele im Seniorenbereich für die Löwen bestritten hat. Zum Legendenspiel kommen zahlreiche Spieler der letzten 30 Jahre sowie Teile der Meistermannschaften von 2008 und 2016. Mit dabei sind unter anderem ehemalige Löwen-Akteure wie Zdenek Cech Senior, Rudi Cranz, Richard „Ritchie“ Herbert, Hans Haider, Vaclav Ruprecht, Markus Draxler, Josef „Peppi“ Müller, Vitus Mitterfellner, Thomas Rohrhofer, Martin Walter, Christian Waldmann, Stefan Rohm, der Meisterkapitän von 2008 Nikolas Köttstorfer, Niko Bunck, Sergej Hatkevitch, Rainer Zerwesz, Peter Richter, Martin Führmann, Florian Feistl, Andreas Paderhuber, Daniel Hilpert und Max Kaltenhauser.

Die große Sause startet um 16 Uhr mit einem umfassenden Rahmenprogramm. Vor der Raiffeisen Arena wird gegrillt, außerdem gibt es für die Kids eine Hüpfburg und  Torwandschießen. Ab Spielbeginn um 18 Uhr gibt es Freibier, in den Drittelpausen werden Spiele durchgeführt, nach der Partie erfolgt eine Trikotversteigerung und die große After-Game-Party mit allen Spielern in der Löwenbar. Und damit sich auch keiner Gedanken über seinen Führerschein machen muss, wird ein Shuttle-Service eingerichtet.

Für Daniel Hämmerle, der aktuell noch mit den Löwen um Punkte in der Verzahnungsrunde kämpft, wird es das große Abschiedsspiel, das ein herausragender und langjähriger Spieler wie „Hämmer“ verdient hat. In der Saison 2003/ 2004 gab er sein Debüt im Senioren-Bereich des EHC Waldkraiburg, mit Ausnahme der Spielzeiten 2007/ 2008 und 2012/ 2013 ging er nur mit dem Löwen auf der Brust aufs Eis.

Vor Beginn der Verzahnungsrunde hatte die Nummer 28 des EHC 470 Spiele für den EHC absolviert, dabei hat er 177 Treffer erzielt und weitere 277 Tor vorbereitet. 2010 hielt er den Löwen nach dem Abstieg in die Landesliga die Treue, gewann im Folgejahr mit 16 Toren und 55 Vorlagen in 27 Spielen die Meisterschaft der Süd-West-Staffel und den Bayerischen Eishockey-Pokal „Bayernkrug“. 2016 folgte der Gewinn der bayerischen Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga, ein Jahr später wurde mit dem Erfolg in der BEV-Playoff-Meisterschaft der nächste Titel samt dem Klassenerhalt gefeiert.

„Ein Spieler wie Daniel hat einen würdigen Rahmen zum Abschied verdient“, erklärte EHC-Präsident Wolfgang Klose. „Das Alter hat man ihm eigentlich nie angemerkt, auch nicht nach dem Aufstieg in die Oberliga – es hatte eher etwas von einem guten Wein, der im Alter sogar noch besser wird. Mit genau so einem Glas will ich dann auch mit ihm auf seine tolle Karriere bei uns anstoßen“, so Klose weiter. Auch für die Fans, die nach dem durchwachsenen letzten Jahr viel mitmachen mussten, möchten Klose und das Präsidium etwas bieten, um sich zu bedanken für die Unterstützung in den schweren Monaten.

Im Fokus steht der 50. Geburtstag und die an vielen Stellen doch sehr erfolgreiche Geschichte des EHC Waldkraiburg und natürlich der Abschied von Daniel Hämmerle. Die Löwen freuen sich, gemeinsam mit den Fans einen unvergesslichen Tag zu erleben. GM




„Wir setzen auf Transparenz”

„Beim Vergleich mit den Wettbewerbern insbesondere mit Preisgarantie möchten wir zur Vorsicht mahnen, wie das nachfolgende Beispiel zeigt”, melden die Kraftwerke Haag. Der der Stromdiscounter „BEV” (Bayerische Energieversorgungsgesellschaft) habe kürzlich seinen Kunden per Post eine Strompreiserhöhung um satte 179 Prozent  angekündigt – und das innerhalb der Preisgarantie. Bereits ab dem 1. Februar hätte die „einvernehmliche Preisanpassung“ zu Buche schlagen sollen. „Außer, der Kunde kündige. In diesem Fall verliere der Kunde allerdings den bei Vertragsabschluss vereinbarten Bonus.”

Über diese dreiste Masche des einstigen Verivox- und Check24-Anbieters berichten verschiedene Medien.

Am 30. Januar sei dann aber bekannt geworden, dass die „BEV” einen Insolvenzantrag gestellt hat. Für Kunden ändere sich allerdings nur die Bankverbindung, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter mit. Hätten Kunden der jüngsten Preiserhöhung nicht widersprochen, seien die Forderungen inklusive der Preiserhöhung auf das neue Konto zu bezahlen.

Weitere Infos zum Insolvenzantrag gibt’s hier.

Als Gründe für die Sofort-Preisanpassung wurden von der BEV die „drastisch steigenden Kosten“ für die Strombeschaffung und Kohlendioxid-Zertifiate benannt. Diese Fakten sind bekannt und wurden auch von den KWH kommuniziert sowie in mehreren Info-Veranstaltungen in den letzten Wochen erklärt. „Allerdings“, so der Geschäftsführer Dr. Ulrich Schwarz, „haben wir dies vor der Preiserhöhung ganz transparent kommuniziert und unsere Preise daraufhin sorgsam kalkuliert und angepasst. Eine Preiserhöhung innerhalb der Preisgarantie ist deshalb bei den KWH ausgeschlossen”, versicherte der Geschäftsführer.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Franz Schächer (8.10. 1937 – 29. 1. 2019), Betreuungshof Rottmoos.

Marianne Bruckmaier (28. 8. 1948 – 7. 2. 2019), Oberreith, Beisetzung mit Sterberosenkranz am Dienstag, 12. Februar, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Unterreit. Seelengottesdienst mit anschließender Beerdigung am Donnerstag, 14. Februar, um 14 Uhr in Unterreit.

Regina Ernstorfer (8. März 1949 – 4. Februar 2019), Trauerfeier am Samstag, 16. Februar, 10.30 Uhr, in der Pfarrkirche in Rott. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis in Großkarolinenfeld statt.

Hermann Graml (10.11.1928 – 04.02.2019), Seelengottesdienst am Dienstag, 12. Februar, um 14 Uhr in der Pfarrkirche Haag, anschließend Beerdigung.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg: