Achtung! Erhöhte Waldbrandgefahr

Wegen anhaltend hoher Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern die Luftbeobachtung von Freitag, 19. April, bis einschließlich Montag, 22. April angeordnet. Dies geschieht in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen a.d.Ilm, das für ganz Oberbayern zuständig ist. Die Flieger starten von den Stützpunkten Eichstätt, Ohlstadt und Erding. Sie erreichen von dort aus gefährdete Wälder in den Landkreisen Ebersberg, Eichstätt, Erding, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Rosenheim. Die Beobachtungsflüge finden einmal täglich jeweils nachmittags statt.

Aufgrund zunehmender Trockenheit weist der allgemeine Waldbrandgefahren-Index für Teile im nördlichen und südöstlichen Oberbayern aktuell eine hohe Waldbrandgefahr aus (Stufe 4). Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.

 

Die Regierung von Oberbayern bittet dringend darum, folgende Warnhinweise zu beachten. Diese gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind. Im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern davon sollen Sie

 

·         kein Feuer oder offenes Licht anzünden oder betreiben,

·         keine offenen Feuerstätten errichten oder betreiben,

·         keine Bodendecken abbrennen und keine Pflanzenreste flächenweise absengen,

·         keine brennenden oder glimmenden Sachen wegwerfen und nicht rauchen.

 

Die Luftbeobachtung ist eine vorbeugende Maßnahme der Waldbrandbekämpfung. Die Regierung von Oberbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Flugbereitschaft Oberbayern der Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die ausgebildeten amtlichen Luftbeobachter sind in der Regel Bedienstete der Katastrophenschutzbehörden oder Forstbehörden vor Ort. Weitere Informationen sind im Internet abrufbar unter www.lrst-oberbayern.de.




Raubüberfall und Einbrüche geklärt

Zwischen Januar und Anfang April 2019 verübte eine neunköpfige Tätergruppe zwei Raubüberfälle und 28 schadensträchtige Einbruchsdiebstähle in den Landkreisen Mühldorf und Altötting. Der Kripo Mühldorf gelang nun die Klärung der Taten. Drei Tatverdächtige gingen in Haft. 

Nachdem im Januar 2019 eine in den Wintermonaten 2018 verübte Serie von 23 Einbruchdiebstählen in Schulen, Gaststätten und anderen gewerblichen Objekten durch die Kripo Mühldorf geklärt werden konnte, war kurz darauf erneut eine Einbruchsserie in gleichgelagerte Objekte, unter anderem auch in Schulen in Waldkraiburg, Mühldorf und Töging, zu verzeichnen.

Auffallend war bei nahezu allen Taten, dass die Täter mit brachialer Gewalt in den Objekten vorgingen und teils Sachschäden in fünfstelliger Höhe verursachten. Der Beuteschaden fiel hingegen häufig gering aus. Trauriger und schadensträchtigster Höhepunkt war ein Einbruch in die staatliche Berufsschule 1 in Mühldorf, bei dem im Schulhaus durch rohe Gewalt ein Schaden von über 50.000 Euro entstand. Der Stehlschaden lag hier „lediglich“ bei 900 Euro.

Eine hierzu unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein bei der Kripo Mühldorf eingerichtete Ermittlungsgruppe erbrachte nun den erneuten Erfolg. Die Beamten arbeiteten hierbei eng mit den Kollegen der Inspektionen Altötting, Burghausen, Mühldorf und Waldkraiburg, in deren Zuständigkeit sich die Taten ereignet hatten, zusammen. Nach und nach verdichteten sich die Hinweise auf die bislang neun Tatverdächtigen.

Die zahlreich durchgeführten Durchsuchungen, die anschließenden Vernehmungen der Beschuldigten und die Spurenauswertung an den 32 Tatorten  führten letztlich zu dem vorliegenden Ergebnis. Bei der mutmaßlichen Tätergruppe handelt es sich um ein Kind, drei Jugendliche, darunter ein Mädchen, und fünf junge Männer im Alter von 13 bis 20 Jahren. Sie stammen alle aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf. Die Gruppe ging bei den verschiedenen Taten in unterschiedlicher Besetzung vor.

Auf das Konto der beiden jüngsten Tatverdächtigen, einem 13-jährigen kroatischen und einem 15-jährigen syrischen Staatsangehörigen, geht nach bisherigen Erkenntnissen auch der Raubüberfall auf einen Tabakladen in Mühldorf. Wie damals berichtet, hatten die beiden zunächst unbekannten Täter, die mit einer Pistole und einem Messer bewaffnet waren, am 14. März das Geschäft am belebten Stadtplatz während der Öffnungszeiten betreten und die Angestellte massiv bedroht. Diese konnte sich glücklicherweise unverletzt in Sicherheit bringen. Die beiden Täter erbeuteten mehrere Stangen Zigaretten, bei der Erlangung von Bargeld scheiterten sie jedoch an der geschlossenen Registrierkasse.

Der 15-Jährige, dem zudem auch der versuchte Raub auf einen Schnellimbiss am Abend des 17. Januar in Töging angelastet wird, wurde festgenommen und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Ebenfalls in Haft genommen wurden ein 19-jähriger Deutscher aus Töging, der sich demnächst auch für die genannte Einbruchsserie aus dem Winter 2018 vor Gericht verantworten muss, sowie ein 20-jähriger Deutscher aus Neuötting.

Im Rahmen der Ermittlungen konnte auch noch eine im Herbst 2018 verübte Einbruchsserie in acht Tennis-, Stockschützen- und Sportheime in Töging, Erharting und Mühldorf geklärt werden. Diese werden dem inhaftierten 20-jährigen Neuöttinger angelastet, der mutmaßlich mit brachialer Gewalt in die Vereinsheime einbrach, dort teilweise Getränkeautomaten aufhebelte und anschließend Getränke und Bargeld an sich nahm.

Der durch die Tätergruppierung verursachte Sachschaden beläuft sich auf rund 110.000 Euro. Vergleichsweise gering fällt mit zirka 20.000 Euro der Beuteschaden zu den bislang 30 geklärten Taten aus. Bei den im Rahmen der Ermittlungen durchgeführten Durchsuchungen wurden Werkzeuge, Diebesgut und Barmittel sichergestellt.

 




An Ostern bestes Ausflugswetter

Hammerwetter zu den Ostertagen! „Ab dem heutigen Gründonnerstag startet der Ostersommer voll durch. Im ganzen Land sorgt das Hoch Katharina für viel Sonnenschein und frühsommerliche Temperaturen bis 25, am Ostermontag sogar bis zu 26 Grad. Täglich gibt es im ganzen Land 13 bis 14 Sonnenstunden”, verspricht Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Lediglich an den Küsten von Nord- und Ostsee werde es mit 15 bis 18 Grad etwas kühler. „Das liegt am noch recht kalten Meerwasser. Aber auch dort herrscht tolles Ausflugswetter. Und nach Ostern könnte es sogar noch wärmer werden. Stellenweise fällt im Westen und Südwesten sogar schon die 30-Grad-Marke. Das wäre dann wirklich sehr ungewöhnlich, immerhin befinden wir uns erst im April.”

Jung weiter: „Der Sommer will es auch in diesem Jahr wieder früh wissen. Die Wetterlage erinnert stark an das vergangene Jahr. Wieder haben wir ein stabiles Hoch, welches für eine Blockadelage sorgt. Die Tiefs kommen nicht mehr nach Deutschland durch und der Regen bleibt vielfach aus. Pech haben alle Osterurlauber, in den Süden gereist sind. Rund um die Balearen gibt es über Ostern viele Wolken und Schauer. Dazu werden dort kaum 20 Grad erreicht“, so der Experte.

Grafik: Hoch Katharina hat fast ganz Europa an den Ostertagen im Griff. 

 

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

 

Gründonnerstag: 13 bis 23 Grad, Sonne, trocken

Karfreitag: 16 bis 25 Grad, viel Sonne, trocken

Karsamstag: 16 bis 25 Grad, viel Sonne, trocken

Ostersonntag: 16 bis 25 Grad, freundlich und trocken

Ostermontag: 17 bis 26 Grad, viel Sonne, später im Südwesten auch mal ein Gewitter möglich

Dienstag:16 bis 24 Grad, mehr Wolken, ab und zu Sonne, lokal Schauer und Gewitter

Mittwoch: 17 bis 26 Grad, wieder recht viel Sonne, kaum noch Schauer

Donnerstag: 20 bis 28 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und kurzen Gewittern

Freitag: 22 bis 30 Grad, freundlich und trocken

 

Über die Ostertage herrscht Grill- und Ausflugswetter vom Feinsten. Aber: Auf die Sonnenbrandgefahr achten. Der UV-Indexerreicht bereits recht hohe Werte. Da sollte man nicht ohne Sonnenschutz längere Zeit draußen in der Sonne rumstehen. Auch eine Mütze oder Kappe ist sinnvoll.

„Kurzum: Der Ostersommer ist da und er bleibt auch erstmal da“, so Wetterexperte Jung.




Unbekannter beschädigt Sattelzug

Am Dienstag befuhr gegen 23.30 Uhr ein bisher unbekannter Verkehrsteilnehmer mit seinem weißen Lkw die B12 in Richtung Passau. Zwischen Maitenbeth und Haag überholte er trotz Überholverbots eine Kolonne von mehreren Fahrzeugen. Auf Höhe eines 47-jährigen Lkw-Fahrers aus Denkendorf, der mit seiner Sattelzugmaschine unterwegs war, scherte der Unbekannte wieder ein und beschädigte dabei den Außenspiegel des überholten Lkw. Ohne sich um den Schaden von zirka 600 Euro zu kümmern, setzte er seine Fahrt fort.

Die Polizei in Waldkraiburg bittet Zeugen, die Angaben zu diesem Unfall machen können, sich unter Telefon 08638/94470 zu melden.

 

 

 

 




Der Lenz ist da!

Der Dorfner Kulturfrühling steht vor der Tür. Er geht vom 21. bis 28. April über die Bühne. In diesem Jahr wird auf dem Markt viel geboten sein. Zwei Bühnen mit großem kostenlosen Musik- und Kinderprogramm, diverse Gastronomiestände, Marktstände mit den verschiedensten Angeboten und ein nostalgisches Kinder-Münz-Karussell warten auf die Besucher.

Am Ostersonntag geht es um 12 Uhr auf der Gewandhausbühne los mit zünftiger Wirtshausmusik von der „Edelweiß Bloßn”. Im Anschluss folgt eine große Familienzaubershow auf der Zebrarium-Bühne um 13.30 Uhr.

Unter anderem wird am 25. April der Untere Markt mit dem „Circus Imago“ ordentlich auf den Kopf gestellt.

Außerdem gibt es folgende Highlights für die kleinen Gäste:

·       Di. 23.04. 15:00 Uhr Ballonmodellage mit Clown Pippo

·       Mi. 24.04. 15:00 Uhr Gewandhausbühne „Aufregung im Frühlingswald“ Kasperltheater

·       Do. 25.04. 15:00 Uhr Zebrarium Kinderschminken mit Lisa Banhierl

·       Fr. 26.04. 15:00 Uhr Zebrarium Magic Leinad & Sonja (Familienzaubershow)

·       Sa. 27.04. ab 15:00 Uhr große Siebdruck Aktion mit dem Gewandhaus Gruber

·       So. 28.04. Showtanznachmittag ab 15 Uhr auf der Gewandhausbühne mit den 2 Steps des SV Oberndorf; Tanzgruppen des TSV Taufkirchen und den Dorfener Dance Teens

 

 

Zusätzlich werden die Gäste auf den Bühnen mit toller Musik verzaubert. Hier sind ein paar Highlights aus unserem Musikprogramm:

 

 

·       So. 21.04. Zebrarium 19:00 Uhr Lovemen (super human disco pop)

·       Mo. 22.04. Gewandhausbühne 18:00 Uhr Treibauf (Bayrischer Balkan-Ska)

·       Di. 23.04. Gewandhausbühne 19:00 Uhr Titus Waldenfels (Western Swing mit Bayrischen Klängen)

·       Mi. 24.04. Zebrarium 19:00 Uhr Berni Holzner Trio (von ABBA bis Zappa)

·       Do. 25.04. Gewandhausbühne 19:00 Uhr Son Compadre (Salsa, Latin)

·       Fr. 26.04. Gewandhausbühne 18:00 Uhr Heldenfrühstück (Ska, Brass, Rock)

·       Sa. 27.04. Zebrarium 21:00 Uhr Doc Golightly (Jazz, Filmmusik)

·       So. 28.04. Gewandhausbühne 19:00 Uhr Groove Garage (Partyband)

 

 

Das komplette Programm ist unter https://www.sinnflut.biz/programm_lenz zu finden.




Azubis übernehmen Verantwortung

Es ist Ferienzeit in Bayern. Während sich die Schüler wohl ausnahmslos auf die freien Tage freuen, müssen berufstätige Eltern oft eine Betreuung für ihre Kinder finden. Von der Kooperation des Mehrgenerationenhauses (MGH) mit MEGGLE profitieren Schüler, deren Eltern und die Azubis der Molkerei.


Für Magda, Leo und Benedikt ist dies kein gewöhnlicher Arbeitstag. Für die Auszubildenden der Wasserburger Molkerei ging es an diesem Morgen nicht in die Megglestraße, sondern in den Stadtteil Burgau. Genauer gesagt in das Mehrgenerationenhaus. Dort unterstützen sie das Team des MGH bei der Ferienbetreuung der angemeldeten Schulkinder.

Die Kooperation besteht schon seit einigen Jahren. Die Molkerei MEGGLE stellt dafür ihre Azubis von den regulären Aufgaben im Betrieb für die Tätigkeiten im MGH frei. „Wir sind sehr froh, dass MEGGLE uns allein in den Osterferien sechs Auszubildende ausleiht. Nur dadurch können wir so viele Betreuungsplätze anbieten“, freut sich Maria Hessdörfer, die Leiterin des Wasserburger Mehrgenerationenhauses.

Normalerweise arbeiten die Azubis im Labor, im Büro oder in der Werkstatt. In diesen Schulferien nun malen, basteln oder spielen sie mit den begeisterten Kindern. Auch sind die Auszubildenden für das Mittagessen zuständig – also für den Einkauf und das Kochen.

Dem Wasserburger Familienunternehmen MEGGLE ist wichtig, dass die jungen Erwachsenen auch außerhalb ihres eigentlichen Aufgabengebiets soziale Verantwortung übernehmen. Das machen sie aber gerne, denn die Azubis können sich freiwillig für die Betreuung der Schulkinder melden.

Auch in den Pfingstferien werden die MEGGLE-Azubis wieder einige Tage im MGH aushelfen. Anmeldungen für die Ferienbetreuung nimmt das Mehrgenerationenhaus telefonisch unter 08071/9035530 entgegen.

 




Haager Herbstfest fällt heuer aus

Das Haager Herbstfest fällt heuer aus. Das gab heute die Furch Veranstaltungs GmbH bekannt. Bernd Furch, Hauptorganisator des Herbstfestes: „Unser Fest hat seit Beginn 2009 eine beeindruckende Erfolgsgeschichte aufzuweisen, so dass wir in 2018 das zehnjährige Bestehen mit etwa 80.000 Besuchern feiern konnten. Dafür möchten wir uns bei allen bedanken. Der Zuspruch hat uns förmlich überrannt und die Beliebtheit ist mit den Jahren stetig gewachsen. Mit dem Aufschwung sind natürlich auch die Aufgaben und die Pflichten als Veranstalter größer geworden.”

Und eben da sei jetzt der Knackpunkt: „Da es stets unser Ziel war, dem Anspruch der Besucher an das Herbstfest in Haag gerecht zu werden, muss die Infrastruktur insbesondere Bus-Shuttle, Kanalbauarbeiten, Stromanschlüsse und Befestigung des Festplatzes angepasst werden. Gerade der Bedarf an Parkplätzen in Nähe des Festgeländes kann derzeit nicht mehr gedeckt werden.”

Man sehe es als Pflicht für den Veranstalter an, den Gästen das gewohnt hohe Niveau auch weiterhin zu bieten. „Dafür müssen für Infrastruktur, Sicherheit und Erschließung hohe Investitionen getätigt werden. Wir wollen weiterhin eine hohe Attraktivität gewährleisten. Daher stehen, gerade was die Infrastruktur anbetrifft, nun größere Entscheidungen an, die mehr Zeit in Anspruch nehmen, als geplant.” Man wolle das Fest gemeinsam auf die nächste Stufe heben.

Furch weiter: „Wir haben lange mit uns gerungen und die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Schweren Herzens müssen wir das Haager Herbstfest für 2019 aussetzen. Meine Wirtskollegen und ich als Veranstalter arbeiten gemeinsam mit dem Markt Haag an einer Lösung, damit das Fest in Zukunft wie gewohnt stattfinden und alle Gäste wieder ein gelungenes Herbstfest genießen können. Allen Besuchern, die uns bisher die Treue gehalten haben, danken wir herzlich und hoffen auf Verständnis.”

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Rosi Ostermaier (26.12.1940 – 26.01.2019), Gars am Inn. Auf Wunsch der Verstorbenen fand die Urnenbestattung im engsten Familienkreis statt.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Herzlich willkommen, Kinder!

Herzlich willkommen, Kinder! Fünf neue Erdenbürger erblickten kürzlich das Licht der Welt am RoMed-Klinikum in Wasserburg. Zu ihnen gehört Paulina Thusbaß (Foto), geboren am 11. April mit 3.195 Gramm und 53 Zentimetern. Eltern: Sabine und Josef Thusbaß aus Obing.  Christoph Gerd Zimmermann, wurde am 11. April …

… mit 4.060 Gramm und 56 Zentimetern geboren. Eltern: Renate und Gregor Zimmermann mit Eva aus St. Wolfgang.

 

Marie Antonia Huber, geboren am 14. April, wog bei der Geburt 2.920 Gramm und war 49 Zentimeter groß. Eltern: Lisa-Maria und Andreas Huber mit Hanna-Maria aus Eiselfing.

 

Christina Maria Eder wurde am 14. April mit 2.565 Gramm und 50 Zentimetern geboren. Eltern: Franziska und Maximilian Eder aus Kirchdorf bei Haag.

 

Marlene Sophia Demmel, geboren am 12. April, wog bei der Geburt 3.460 Gramm und war 50 Zentimeter groß. Eltern: Sonja und Martin mit Elias aus Obing.

 

Fotos: Elisabeth Lohmair

www.elisabeth-lohmair.de

0 80 76/8 893 852 oder 01 62/9 62 81 54




Eine Linde gepflanzt

Nachdem vor einigen Jahren der alte Baum an der Kapelle  in Winden aus Sicherheitsgründen gefällt werden musste, wirkte sie sehr verlassen. Auch der Jugend, die sich dort vor allem im Winter zum Rodeln traf, fehlte etwas. So war es jetzt für alle eine große Freude, dass die Firmgruppe aus Oberndorf dort einen neuen Baum pflanzte.

Fachkundig und liebevoll unterstützt wurden sie von Kirchenpfleger Thomas Schwarzenbeck. Vor allem im ersten Jahr braucht der Baum noch viel Pflege, so dass sich die jungen Leute noch oft dort treffen werden. Es wurde eine Linde ausgewählt, die ja immer schon die Menschen angezogen und um sich versammelt hat. Nach getaner Arbeit wurde dann auch mit Lindenblütentee angestoßen, verbunden mit dem Wunsch, dass wieder viele Menschen die kleine Kapelle am Bach besuchen und dort gerne zusammenkommen.

 

Foto: Die Firmgruppe Oberndorf mit ihren Gruppenleiterinnen Maria und Sandra Pongratz (Mitte) und Kirchenpfleger Thomas Schwarzenbeck (hinten verdeckt).




Unfall auf der Umleitungsstrecke

Auf der Umleitungsstrecke der derzeit gesperrten B15 von Soyen über Lengmoos nach Ramsau ist Tag für Tag einiges geboten. Lkw reiht sich an Lkw, in Lengmoos gibt es immer wieder längere Staus, nachdem die enge Ortsdurchfahrt durch eine Ampelanlage geregelt ist. Auf der Umleitungsstrecke kam es heute zur Mittagszeit bei Ramsau auch noch zu einem Unfall. Der Fahrer eines Pkw übersah beim Einbiegen …

… in die vorfahrtberechtigte Kreisstraße ein Anhängergespann und krachte mit seinem Wagen gegen dieses. Es entstand erheblicher Blechschaden, verletzt wurde aber zum Glück niemand.Im Bereich der Einmündung auf die B12 regelte die Feuerwehr Ramsau den Verkehr. Vor Ort waren auch Polizei und Rettungsdienst. Fotos: WS




Mit Osterbrunnen in die Festtage

Im nördlichen Altlandkreis kann man einen Brauch beobachten, den man sonst eher aus Franken kennt – den Osterbrunnen. Dabei wird der Dorfbrunnen mit grünen Girlanden, vornehmlich aus Buchszweigen, geschmückt und mit bunten Eiern behangen. Wichtig ist auch, dass er in Form einer Krone ausgebildet ist. In Haag (Foto) konnte man die Mitglieder des Verschönerungsvereins dabei beobachten, wie sie dieser Tage am Löwenbrunnen die Buchsgirlanden anbrachten.

Woher der Brauch des Osterbrunnens kommt, kann man so genau nicht ergründen. Hierzu gibt es christliche wie heidnische Interpretationen. Gesicherte Hintergründe sind nicht bekannt, alt ist der Brauch jedenfalls noch nicht. Mündliche Überlieferungen besagen, dass er erstmals 1909 in dem Ort Aufseß in der fränkischen Schweiz entstand. Damals hatte der Dorfbrunnen noch eine wichtige Funktion in der dörflichen Wasserversorgung und die fränkische Schweiz ist tatsächlich nicht die wasserreichste Gegend. Von hier aus gab es dann viele Nachahmer auch außerhalb der Grenzen Frankens. Schnell entwickelte sich daraus eine Touristenattraktion und später ein Wettbewerb wer den jetzt die meisten Eier an seinem Brunnen hängen hat.

 




In Haag: Schüler schwer verletzt

Gegen 13.15 Uhr ereignete sich am Dienstag im Ortszentrum von Haag ein Unfall, bei dem ein Schüler schwer verletzt wurde. Eine 47-jährige Wasserburgerin war mit ihrem Audi bei Grünlicht von der Hauptstraße kommend nach rechts in die Wasserburger Straße eingebogen und wollte in Richtung Wasserburg weiterfahren. Zirka 20 Meter nach der Ampelanlage kam es zum Zusammenstoß mit einem zwölfjährigen Schüler aus Isen, der die Wasserburger Straße überqueren wollte.

Der Schüler lief von der dortigen Eisdiele los, rannte zwischen zwei in der Wasserburger Straße an der Lichtzeichenanlage bei Rotlicht haltenden Fahrzeugen hindurch und stieß gleich nach der Fahrbahnmitte mit dem Audi zusammen. Der Junge prallte mit dem Kopf gegen die A-Säule und dem vorderen Kotflügel der Fahrerseite des Wagens und gegen den linken Außenspiegel. Nach dem Anstoß am Pkw fiel der Zwölfjährige auf die Straße und schlug dort auch noch mit dem Kopf auf. Er wurde mit schweren Verletzungen mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Wasserburg gebracht. Die 47-Jährige erlitt einen Schock.




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:

Siegfried Sammer (16.09.1942 – 03.04.2019). Beisetzung mit Sterberosenkranz am Donnerstag, 11. April, 18.15 Uhr, in Gars. Seelengottesdienst am Freitag, 12. April,
um 14 Uhr in der Pfarrkirche Gars, anschließend Urnenbestattung.

 

Ihre Trauerberatung für Stadt und Altlandkreis Wasserburg:




Haag: Der Maibaum ist futsch!

Am Wochenende war er bei der „Maibaumwerkstatt” noch zu begutachten – jetzt ist er futsch. Der neue Haager Maibaum wurde in einer  Nacht- und Nebelaktion entführt. Und es gibt auch schon ein Bekennerschreiben der Täter. Die Feuerwehren aus Wasserburg, Attel-Reitmehring und Edling stecken offenbar hinter dem dreisten Diebstahl. Glück für die Haager: Seitens der Entführer besteht offenbar Bereitschaft zu Auslöseverhandlungen. Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt. „Und auf keinen Fall  …

… die Polizei einschalten”, rät die Redaktion der Wasserburger Stimme …

 

Bilder vom nächtlichen Diebstahl:




B15 gesperrt – großräumige Umleitung

Am heutigen Montag geht’s los! Die B15 wird bei Haag wegen Sanierungsarbeiten bis 26. April komplett gesperrt (wir berichteten)Das Staatliche Bauamt Rosenheim leitet den Verkehr großräumig um. Eine der Umleitungsstrecken ist die Verbindung von Hohenlinden über Albaching nach Edling auf die B304. Ein erster Stresstest für die neue Albachinger Umgehungsstraße. Vorsichtshalber wurde bei Edling eine provisorische Ampelanlage installiert. Man rechnet dort mit erhöhtem Verkehrsaufkommen.

Die Umleitungsstrecke verläuft für die Fahrtrichtung Landshut ab der Einmündung B 15/RO 40 (südlich Ferchensee) über Soyen (RO 40) und Lengmoos (MÜ 50) nach Ramsau zur B12. Die von Norden kommenden Verkehrsteilnehmer der B15 werden nördlich von Haag nach Westen auf die B12 Richtung Maitenbeth geleitet. An der Kreuzung B12/MÜ43 in Maitenbeth wird der Verkehr mit Fahrtrichtung Süden über die Kreisstraße MÜ43 Richtung B 304 nach Edling und Wasserburg geführt.

 

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B15: Bei Haag Totalsperre




Die Handbremse vergessen

Gegen 15.45 Uhr parkte gestern ein 39-jähriger Maitenbether seinen Dacia in Haag auf dem Parkplatz des EDEKA-Marktes in der Gerberstraße. Gegenüber, in zirka zehn Metern Entfernung, parkte ein 69-jähriger Kirchdorfer seinen Skoda. Als der 69-Jährige von seinem Einkauf zurückkam, stellte er fest, dass der Dacia mit seiner linken Fahrzeugseite am linken Fahrzeugheck seines geparkten Fahrzeugs stand. Der geparkte Dacia war nicht gegen das Wegrollen gesichert gewesen und …

… deshalb auf der leicht abschüssigen Parkfläche nach vorne weggerollt, bevor er nach zirka zehn Metern zum Stehen kam und es zu der Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Dabei entstand sowohl am Dacia als auch am Skoda jeweils ein Sachschaden von mindestens 1000 Euro.

 




Kuchenspender gesucht

Die Maibaumfreunde und der Verschönerungsverein Haag suchen für das Maibaumfest am Mittwoch, 1. Mai, noch Kuchenspender. Wer gerne einen Kuchen backen will, meldet sich bitte bei Annemarie Ott, Haag, Telefon 08072/2392.




B15: Bei Haag Totalsperre

Das Staatliche Bauamt Rosenheim führt ab Montag, 8. April, bis Freitag, 26. April, Straßenbauarbeiten an der B15 zwischen dem Kreisverkehr Altdorf südlich von Haag und der Einmündung der B15 in die Kreisstraße MÜ32 südlich von Kirchdorf durch. Die B15 ist deshalb für drei Wochen komplett gesperrt.

Im oben genannten Bereich wird die Fahrbahn auf einer Länge von 3,2 Kilometern herausgefräst und eine neue Asphaltdeckschicht eingebaut. Aufgrund des derzeit sehr schlechteren Fahrbahnzustands im nördlichen Teilbereich wird dieser zudem mit einer Asphaltbinderschicht verstärkt. Um alle Arbeiten möglichst schnell, sicher und nachhaltig abwickeln zu können, ist eine Vollsperrung mit großräumiger Umleitung zwingend erforderlich. Der Kreisverkehr südlich Altdorf ist weiterhin auch während der Bauzeit befahrbar.

Die Umleitungsstrecke verläuft für die Fahrtrichtung Landshut ab der Einmündung B 15/RO 40 (südlich Ferchensee) über Soyen (RO 40) und Lengmoos (MÜ 50) nach Ramsau zur B12. Die von Norden kommenden Verkehrsteilnehmer der B15 werden nördlich von Haag nach Westen auf die B12 Richtung Maitenbeth geleitet. An der Kreuzung B12/MÜ43 in Maitenbeth wird der Verkehr mit Fahrtrichtung Süden über die Kreisstraße MÜ43 Richtung B 304 nach Edling/Wasserburg geführt.

An den wesentlichen Knotenpunkten werden zusätzlich zur Umleitungsbeschilderung LED-Tafeln aufgestellt. Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, hat das Staatliche Bauamt Rosenheim die Verkehrsführung mit den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf, der Polizei sowie weiteren gemeindlichen Behörden abgestimmt.

Der Auftragswert der Baumaßnahme beläuft sich auf rund 650.000 Euro. Den Zuschlag für die Durchführung erhielt die Firma Grossmann aus Rosenheim im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung.

Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet alle betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Arbeiten und die damit verbundenen Umleitungen und Beeinträchtigungen.




945 waren zu schnell

Überhöhte beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit ist für vier von zehn Verkehrstoten ursächlich. Aus diesem Grund fand von gestern auf heute der bayernweit siebte „24-Stunden-Blitzmarathon“ statt. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wurden während des Blitzmarathons an 186 Messstellen mehr als 24.000 Fahrzeuge kontrolliert, 945 Geschwindigkeitsüberschreitungen mussten dabei geahndet werden.

„Beim Blitzmarathon geht es uns darum, dem Autofahrer ins Bewusstsein zu rufen, welche dramatischen Folgen die Raserei haben kann. Deshalb werden alle Messstellen vorab veröffentlicht. Wir wollen nicht an den Geldbeutel des Autofahrers. Wir wollen dauerhaft dafür sorgen, dass der Fuß vom Gaspedal genommen wird“, erläutert Polizeirat Holger Siegemund, der Leiter für verkehrspolizeiliche Aufgaben im Polizeipräsidium.

 

Die Zahlen sprechen für sich: 176, und damit noch immer rund ein Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle, gingen bayernweit 2018 auf Raser zurück (2017: 226). Im südlichen Oberbayern ist die Statistik sogar noch erschreckender: 40 der 99 getöteten Verkehrsteilnehmer verloren 2018 ihr Leben bei Verkehrsunfällen wegen zu schnellen Fahrens.

 

Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mussten während des gestrigen „24-Stunden-Blitzmarathons“ insgesamt 945 Verkehrsteilnehmer wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an 186 verschiedenen Messstellen beanstandet werden. Zusätzlich wurden noch 82 weitere Verstöße festgestellt, die ebenfalls geahndet wurden.

 

Zwei Fälle im negativen Sinn ragen besonders heraus. Der traurige „Spitzenreiter“ in Sachen Geschwindigkeit im Präsidialbereich wurde im Gemeindegebiet von Dietramszell gemessen: Statt der erlaubten 100 km/h blitzte es bei 146 km/h. Den Autofahrer erwarten nun eine Geldbuße von 160 Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei und ein Fahrverbot von einem Monat. Da bei der Kontrolle des 27-jährigen Mannes aus dem Landkreis Miesbach jedoch noch eine Alkoholisierung von über 0,5 Promille festgestellt werden konnte, werden das Bußgeld und vermutlich auch das Fahrverbot erheblich höher ausfallen.

 

Im zweiten Fall überholte ein 28-jähriger Motorradfahrer aus Wolfratshausen in der Mittagszeit in einer 30er-Zone direkt vor einer Schule in Bad Tölz ein anderes Fahrzeug. Bei ihm wurden 59 km/h gemessen. Den Wolfratshausner erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie ein Punkt.

 

Die Polizeibeamtinnen und -beamten im südlichen Oberbayern trafen an den Kontrollstellen meist auf Fahrzeuglenker, die sich, trotz dem es sie „erwischt“ hatte, verständnisvoll und einsichtig zeigten. Das Ergebnis des Blitzmarathons bestätigt jedoch, dass auch zukünftig die Geschwindigkeitskontrolle ein Hauptaugenmerk der polizeilichen Arbeit bleiben wird.